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[DIR Ozeania] Ausschreitungen und Demonstrationen gegen die ozeanische Regierung nehmen zu

Erstellt von Dreibürgische Reichspresse am Dienstag 26. Dezember 2006

Nur wenige Tage nach dem Waffenskandal und einem Eklat im Parlament bezüglich der Richterwahl gingen Oppositionsangehörige am heiligen Abend und am ersten Weihnachtstag auf die Straßen OCC und demonstrierten gegen die Regierung. Und forderten den Rücktritt von Helmut Schmidt. Dabei kam es immer wieder zu Ausschreitungen, die die Polizei eindämmen konnte.
Am späten Abend des 25.12. gab die Regierung eine Eilpressekonferenz. Ministerpräsident Schmidt, Verteidigungsminister Solms und Innenminister von Oris gaben dort bekannt, dass ein Spion enttarnt wurde, der von der Opposition engagiert worden sei, um die Regierung zu infiltrieren. Dr. Dennis Tonn soll dabei eine wesentliche Rolle gespielt haben und wurde daraufhin sofort verhaftet. Er hatte zuvor versucht, unterzutauchen. In der Nacht kam es dann vor dem Gefängnis zur Straßenschlacht zwischen gewalttätigen Demonstranten und der Polizei. Die Demonstranten versuchten die Freilassung von Dr. Dennis Tonn mit Pfefferspray, Baseballschlägern und Molotowcocktails zu erzwingen. Die Demonstration wurde dann mit dem Einschreiten der ozeanischen Armee beendet. Die Gewalttäter wurden festgenommen.
Für den 26.12. sind für 17:00Uhr weitere Demonstrationen vorgesehen.

11 Kommentare zu “[DIR Ozeania] Ausschreitungen und Demonstrationen gegen die ozeanische Regierung nehmen zu”

  1. Thorfynn Taake sagt:

    Ich finde es bedenklich wenn eine Armee im Inland für Frieden sorgen muss.

  2. Helmut Schmidt sagt:

    Die Polizei war maßlos überfordert und konnte gegen die radikalen Demonstranten nicht die Oberhand gewinnen.

  3. T. Vogler sagt:

    Als Fraktionschef der Opposition weise ich die Anschuldigungen, die Opposition wolle die Regierung infiltrieren, zurück. Es gibt für diese Theorie keinerlei Anhaltspunkte.
    Als Anwalt von Dr. Tonn möchte ich außerdem darauf hinweisen, dass Herr Tonn ohne eine gesetzliche Grundlage und ohne bloße Nennung eines Haftgrundes festgehalten wird.
    Die Polizei hat die Frage nach dem Tatvorwurf bis jetzt noch nicht beantwortet.
    Eine Anklage gegen Dr. Tonn existiert nicht.

  4. Oliver Hasenkamp sagt:

    Der Artikel ist völlig voreingenommen geschrieben.

    Stattdessen könnte man genauso sagen, dass die Regierung einen neuen Bürger inhaftiert hat, ohne der Öffentlichkeit irgendeinen beleg dafür vorzulegen, dass dieser vorgehabt haben könnte zu spionieren. Ziel wäre dann die weitere Schwächung der ozeanischen Opposition sowie eigene Machtstärkung. An Gesetze hält sich die aktuelle Regierung Schmidt ja schon lange nicht mehr, Ozeania verkommt zum Polizeistaat, indem gemacht wird, was die Regierung und die Polizei will – dabei will ich gar nicht unbedingt die Polizei als solche kritisieren, die durchaus teilweise ehrenhafte Ziele verfolgen will, dabei aber leider von der Regierung vollkommen beeinflusst wird und sich schlicht und einfach nicht an die vorhandenen Gesetze hält, was die Regierung veranlasst.
    Umso schlimmer, wenn jetzt aus dem Polizeistaat Ozeania, der sich in den vergangenen Wochen gebildet hat, auch noch ein Militärstaat Ozeania entwickelt.

    Möglich, dass diese Fassung ebenfalls nicht neutral ist. Soll sie auch gar nicht sein. Das aber nur als Gegenposition zu jeglichen Äußerung der aktuellen Regierung, welche die Opposition in Grund und Boden machen soll. Dabei ist das kaum noch nötig, unsere Rechte werden in Ozeania sowieso täglich aufs Neue beschnitten. Von der regierung hört man täglich Äußerungen, die klar stellen, dass ihr völlig egal ist, was die Opposition sagt und diese als lächerlich und nicht anhörenswert abgetan wird.

  5. Helmut Schmidt sagt:

    Es wurde oft genug gesagt, dass Dr. Dennis Tonn der Hochverrat vorgeworfen wird. Hinzu kommen noch einige Delikte, für die er bisher nicht belangt wurde, wie beispielsweise seine Aktion in der Fußgängerzone, als er mit geladener Waffe auf Menschen feuerte. Wenn das mal kein Haftgrund ist…

  6. Helmut Schmidt sagt:

    Nachtrag:
    Die Opposition sollte sich einmal überlegen, welche Hetzkampagnen sie gegen die Regierung und die PSLO gestartet hat. Man erinnere sich an die Wahl. Das Gebrülle der alternativen Liste war groß und die Beleidigungen und Vorwürfe waren auch sehr vollmundig. Und so geht das weiter. Ständige Grundsatzdiskussionen im Parlament und Demonstrationen gegen die regierung, obwohl fast 2/3 der Bevölkerung hinter der regierung steht.
    Hier hat man als Ministerpräsident oder als Mitlgied der regierung nur zwei Möglichkeiten: Den Frust im Alkohol ertränken oder die Opposition zu ignorieren, die nicht einen Funken Anstand mitbringt.

  7. Sam Third sagt:

    „Der Artikel ist völlig voreingenommen geschrieben.“

    Das könnte man über ihre vorherigen Artikel in dieser Zeitung sehr wohl auch sagen.

  8. Oliver Hasenkamp sagt:

    Und ich habe Ihnen schon tausendmal folgende Sachen gesagt:

    1. Tonn ist nicht gleich Opposition! Herr Tonn ist ein einziger Oppositionsabgeordneter. Die viel größere Oppositionsfraktion ist die Alternative Liste, welche mit den Aktionen Tonns nichts zu tun hat. Genauso hat es bei keiner einzigen Demosntration von uns Ausschreitungen gegeben. Nur bei den Tonn-Demos, an denen nie Oppositionspolitiker der Alternativen Liste teilgenommen haben. Dennoch stellen Sie die ganze Zeit die gesamte Opposition als Übeltäter da.

    2. Genau. Tonn wird Hochverrat vorgeworfen. Sie haben uns aber noch keinen einzigen Beweis dafür geliefert, dass der angeblich von Tonn engargierte Spion überhaupt die Absicht hatte, die Regierung aszuspionieren oder sogar auch nur ansatzweise bereits in regierungskreise vorgedrungen war.

    3. Selbst wenn wir annehmen, dass die Anschuldigungen stimmen. Dann zeigen Sie uns doch bitte nur einmal eine Gesetzesstelle, in der Sie Rechtfertigung für Ihr Verhalten finden. Sie mögen in der Sache Recht haben. Aber dann schaffen Sie die nötigen Gesetze, wir werdenSie dabei unterstützen. Dennoch können Sie Tonn nicht willkürlich ohne irgendwelche Gesetzesgrundlagen festhalten, wie sie es nun zum driten oder vierten Male in Folge machen, ohne das es ein einziges Mal einen gerechten Prozess gegeben hat. Und antworten Sie jetzt nicht dmait, es sei nicht nötig, die Gesetzesgrundlagen zu schaffen, da diese schon existieren. Wenn dem so ist, wären Sie, sofern man Ihnen etwas Verstand zutraut, langsam wohl mal unserer Forderung anchgekommen, uns die entsprechenden Gesetzesstellen vorzulegen.

    4. Auch in diesem Fall setzen wir mal voraus, dass die Anschuldigungen stimmen,a lso das es tatsächlich einen Spion gegeben hat und dass dieser – was definitiv nicht mehr der Wahrheit entspricht – tatsächlich kurz davor war, sich Eingang in die regierung zu verschaffen. Erklären Sie uns bitte schlicht und einfach, in welcher Relation dieser Spion mit einem mehrstündigem kompletten Flugverbot über Ozeania sowie der Mobilisierung der gesamten ozeanischen Armee steht, die aus unbegreiflichen Gründen immer noch in Alarmbereitschaft versetzt ist und ja tatsächlich eingesetzt worden ist, um demonstranten zurückzutreiben. Achso, hier scheint übrigens Uneinigkeit in Ihrer regierung zu herrschen. herr Sulla erklärte mir vorhin erst auf einer Pressekonferenz, bei den militärishcen Panzern habe es sich tatsächlich um Wasserwerfer der Polizei gehandelt. Interessant. Vor allem dürfte es interessant für Sie werden, wenn es och Panzer gewesen sind: Dann stellt sich nämlich, woher Sie diese illegal beschafft haben, da die ozeanische Armee offiziell überhaupt nicht im Besitz von Panzern ist.

    Um das noch einmal abschließend klar zu stellen:

    Ich will Tonn nicht verteidigen. Er ist zurecht eine stark umstrittene Person und gehört wegen der zahlreichen ungereimten Vergehen vor ein gericht, ohne Frage. Aber doch bitte im Rahmen der Gesetze, unter einen neutralen Polizei und in einem fairen Verfahren mit Prozess vor einem netralen Richter!

  9. Thorfynn Taake sagt:

    Das kann ja wohl alles nicht wahr sein.
    Ich finde es jedenfalls eine Dreistigkeit Truppen gegen Demonstranten vorgehen zu lassen.

    Herr Hasenkamp, ihren letzten Absatz muss ich absolut zustimmen.

  10. Oliver Hasenkamp sagt:

    Ich habe für heute Nachmittag übrigens eine weitere Demonstration angemeldet. Diemsal vor der Botschaft Auroras. Dabei wollen wir nicht gegen Aurora selbst demonstrieren, sondern gegen Admiral Cid Fabel. Dieser wurde von Aurora als neutraler (!) Beobachter nach Ozeania gesandt. Zuvor hatte die Regierung darum gebeten, Unterstützung aus Aurora zur Sicherung der Ordnung in Ozeania zu erhalten. Die kam umgehend in Form des neutralen (!) Beobachters Fabel, der gleich mit einem Flugzeugträger bis vor die ozeanischen Gewässer kam, um von dort dann mit kleineren Schiffen überzusetzen. Nungut, der Flugzeugträger ist inzwischen wieder weg und Aurora selbst weiß wohl auch, dass aich ihre Aktion hier vollkommen überspitzt war. Aber darum geht es mir bei der Demonstration gar nicht. Im Gegenteil, ich bin froh über die grundsätzlich guten Beziehungen zwischen Aurora und Ozeania und unterstütze durchaus auch das Entsenden neutraler Beobachter (auch wenn ich es zweifelhaft finde, dass diese aus dem Militär kommen müssen).
    Worum es mir aber geht, ist, dass unserer werter Admiral Fabel sich als neutraler (!) Beobachter gestern disqualifiziert hat, indem er mit folgenden Aussagen um sich geschmissen hat:

    „Ich habe mir die Unterlagen angesehen und bin zu dem Schluss gekommen, dass einige unbedingt hier die Macht an sich reissen wollen.Und damit meine ich sicher nicht die jetzige Regierung sondern die Opposition!Dass dieser Herr Tonn im Gefängnis sitzt ist für mich mehr als verständlich und wenn rauskommt ,dass er unschuldig ist, dann wird er sicher wieder freigelassen.Ich glaube natürlich, dass die feinen Herren in der Opposition mich nun für korrupt und parteiisch halten aber damit, dass es jemand denkt kann ich solange leben, wie es nur aus der Luft gegriffen ist.Und ICH habe ein reines Gewissen.
    Good evening…“#

    (Zitat, Cid Fabel, Quelle: http://www.ozeania.de/thread.php?postid=42916#post42916)

  11. Sam Third sagt:

    Mit welchen Verkehrsmitteln ich meine neutralen Beobachter transportieren lasse, ist wohl meine Entscheidung.

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