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Archiv für die 'Barnstorvia' Kategorie

Das freieste Volk der Erde

Erstellt von Le Monde am 14. Januar 2014

Gründungsversammlung der PCN in Brissac

Gründungsversammlung der PCN in Brissac

Vier neue Parteien, unzählige Kandidaten: In Barnstorvia sind die Bürger zur ersten freien Wahl aufgerufen. Die Regierung genehmigte die Gründung politischer Parteien und Organisationen. Zahlreiche Bürger machten vom neuen Recht Gebrauch. „Wir müssen alles tun, damit dieses Land aus seinem Schlaf erwacht“, sagt einer.

In den vergangenen Jahren gab Barnstorvia alles, um negative Schlagzeilen für die Welt zu produzieren: Mit der Demokratischen Union führte man Krieg, aggressiver Expansionismus verschreckte Freunde wie Feinde, im Innern unterdrückte man unter dem Banner von Krone und Katholizismus das eigene Volk. Im Osten bekriegten sich imperianische Minderheit und Volksbarnstorven, im Westen wandte sich der albernische Bündnispartner naserümpfend ab und in der Hauptstadt Brissac probte man mit severanischer Unterstützung die sozialistische Republik.

Es ist die erste freie Wahl nach dem Zusammenbruch der Dritten Barnstorvischen Republik und der Fusion mit Mérolie, und sie wird zeigen, ob Barnstorvia zu Demokratie fähig ist. Ob das überhaupt geht, nach mehr als sieben Jahren Diktatur, in einem Land, in dem man Parteien, Politiker und Wahlen nur noch vom Hörensagen kannte. Ob der Freude über die Einheit ein demokratischer Prozess folgt, oder ob sie weiter ins Chaos führt. Und vor allem, ob sich das nun größte Land des Kontinents endlich aus Lethargie und Isolation befreien kann.

Die Lust auf Demokratie scheint jedenfalls groß. Schon nach dem ersten Tag erklärten vier Parteien ihre Gründung: Das Mouvement Populaire, die dominierende politische Kraft des alten Mérolie, erklärte, sich künftig in Gesamtbarnstorvia organisieren zu wollen. Es folgte die Gründung einer monarchistischen sowie einer liberalen Partei. Mit großer Spannung erwartet die barnstorvische Öffentlichkeit jedoch vor allem die Gründungsversammlung der PCN, der Partei der nationalen Koalition des barnstorvischen Unternehmers und Brian-Mason-Bruders Stephen Mason. Als Stéphane Rousseau-Mason war er bislang als Wortführer der neuen Parteienunion aus Alliance Impériale, Loge de l’Aristocrate nationaliste und Conscience Nationale hervorgetreten.

Wer immer gewählt wird, die Aufgaben sind riesig. Eine Verfassung muss geschrieben, eine starke Regierung gebildet werden – und all die Fliehkräfte müssen gebunden werden, die nach einem Jahrzehnt Unterdrückung nun an Barnstorvia zerren: Monarchisten, Föderalisten, Ethnien.

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[Barnsorvia/Merolie] Millionen feiern Einheit

Erstellt von Le Monde am 6. Januar 2014

Bei strahlendem Sonnenschein empfing Gastgeber Robert de Theux die Politprominenz Barnstorvias und Mérolies zu Vertragsunterzeichnung und Einheitsfeierlichkeiten in Gerven. Der Einigungsvertrag der beiden Länder wurde unterzeichnet. In beiden Ländern feiern Millionen den neuen Staat.

Ludwig II. von Mérolie

Ludwig II. von Mérolie

Der Erzbischof von Fontainerouge, Gaston de Neuil-Ricœur, hat beim Gottesdienst zur Feier der Einheit die Kraft des Glaubens beschworen. Sie habe die friedliche Fusion der beiden Länder mitgeprägt, sagte er am Sonntag in der Kathedrale von Fontainerouge vor etwa 3000 Gästen. Im Publikum waren auch Barnstorvias Ministerpräsident Guilhabert Maugis, Außenminister Marie-Joseph des Marcres de Vipart sowie Mérolies Regierungschef Aristide Barraine, Kardinal Louis de Renaldi und Außenministerin Camille Moulinaux.

Heute um 20:30 Uhr war es soweit: Ludwig II., König der Méroler, und Reichsverweser Theux unterschrieben die Charta der heiligen Einheit der Banstorvisch-Mérolischen Brüder im Palais de Gérvoux in der gleichnamigen barnstorvischen Provinz. Laut Vertragswerk formt sich der neue Staat nach Unterzeichnung der Souveräne beider ehemaliger Staaten um Mitternacht. Am Rande der Feierlichkeiten mahnte Regierungschef Maugis zur gemeinsamen Verantwortung. Vor der ersten gemeinsamen Kabinettssitzung forderte er faire und ernsthafte Gespräche: „Wir haben eine gemeinsame Verantwortung, den Weg für das neue Land zu ebnen“, sagte der Premierminister.

Das Land soll nach Informationen der beiden Regierungen nach der Einheit so schnell wie möglich in eine freie Gründungsphase übergehen, in der, begleitet von einer Volkszählung, politische Organisationen die Möglichkeit erhielten, sich zu formieren und Kandidaten für die bevorstehende verfassungsgebende Nationalversammlung zu nominieren. Ob es dem nun größten Staat Anticas gelingen wird, sich aus seiner Lethargie und Isolation zu befreien, und welche Rolle die Führer der alten Regime dabei spielen werden, bleibt abzuwarten.

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Brian Mason kauft Le Monde

Erstellt von Le Monde am 4. Januar 2014

Die Chris-Mason-Stiftung kauft die internationale Zeitung Le Monde. Es sei geplant, das Blatt drastisch auszubauen und grafisch zu überarbeiten, teilt die Stiftung am Samstag in Fort Mason mit.

Brian Mason

Brian Mason

Die Chris-Mason-Stiftung des ratelonischen Politikers und Unternehmers Brian Mason steigt in großem Stil ins Zeitungsgeschäft ein und kauft die internationale barnstorvische Tageszeitung Le Monde. Die Zeitung solle einem umfänglichen Re-Design unterzogen werden, teilte der Konzern am Samstag mit. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Le Monde war zunächst 2011 aus staatlich barnstorvischer Hand herausgelöst und an Privatinvestoren verkauft worden. Dazu gehört auch der ehemalige ratelonische Wirtschaftsminister Reinhold Heppner, der 20 Prozent an der Zeitung mit rund 1000 Mitarbeitern übernahm. Er wird auch in dem neu formierten Verbund eine gewichtige Rolle einnehmen und ab Jahresbeginn als Mitherausgeber agieren.

Die neu eingesetzte Redaktion soll künftig die journalistischen Inhalte der Marke für alle digitalen Kanäle sowie für die Printprodukte der Gruppe produzieren. Damit entstehe eine der größten multimedialen Redaktionen der Welt.

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Barnstorvia und Mérolie werden eins

Erstellt von Le Monde am 3. Dezember 2013

Barnstorvia und Mérolie haben bei ihrem gemeinsamen Regierungstreffen in Brissac einen Vertrag zur Fusion der beiden Länder paraphiert. Das konkrete Aussehen des neuen Staates bleibe weiter offen, betonte Reichsverweser Theux heute Nachmittag, und werde Gegenstand erneuter intensiver Beratungen der Regierungen.

Die endgültige Unterzeichnung des Vereinigungsvertrags mit Mérolie soll in den kommenden Tagen erfolgen. Die Regierungen werden ihre Nationen nicht enttäuschen, so Theux. Er lobte seinen merolischen Amtskollegen Barraine für seinen Mut, trotz des internationalen Drucks und der zum Teil auf beiden Seiten der Grenze gehegten Vorbehalte den Einigungsvertrag mit Barnstorvia zu paraphieren. Auch Premierminister Maugis begrüßte „die Entschlossenheit, den Mut und den politischen Willen“ der Regierungen in Orly und Brissac.

Die Aufgabe der Regierungen werde jetzt darin bestehen, noch stärker darüber zu reden, „wie das neue, riesige Barnstorvia konkret aussehen kann“. Darin liegt auch eine Aufgabe für die alten Führungen. „Das ist ein dickes Brett, das wir bohren müssen, aber wir geben hier keinerlei zeitliche Vorgaben“, sagte Theux.

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[Barnstorvia / Merolie] Das Vertrauen wiederherstellen

Erstellt von Le Monde am 17. November 2013

Barnstorvia & Mérolie

Barnstorvias Marschall Theux und Aristide Barraine, Premierminister des Königreichs der Meroler, sind in den vergangenen Tagen mit weiteren Angehörigen der barnstorvischen Regierung im Brissacer Stadtpalast zu Gesprächen zusammengekommen. Der Chef der Übergangsregierung, Guilhabert Maugis, sagte nach der Gremiumssitzung, dass ein Abkommen über die zukünftige Zusammenarbeit mit Mérolie weiter verhandelt werde.

Eine weitere Verbesserung der nachbarschaftlichen Beziehungen inklusive weiterer Grenzöffnungen wird nun grundsätzlich überprüft. Maugis werde die Ergebnisse dieser Überprüfung Ende November vorlegen. „Ich glaube, dass wir eine gute Chance haben, in diesem Zusammenhang die Arbeit zwischen Barnstorvia und Mérolie auf eine neue Basis zu stellen.“ Damit gebe es die einmalige Chance, „verloren gegangenes Vertrauen wieder zurückzugewinnen“.

Regierungssprecher hatten vor einigen Tagen betont, dass sich Marschall Theux dem Schutz aller Bürgerinnen und Bürger auf beiden Seiten der Grenze verpflichtet fühle und ein entsprechendes Abkommen, das auch die deutliche Intensivierung der Beziehungen manifestiert, mit Mérolie anstrebe. „Bei alledem geht es aber auch immer um unsere Sicherheits- und Bündnisinteressen“, so Theux. „Das großbarnstorvische Erwachen und der Aufbau einer wahrhaftigen brüderlichen Freundschaft zu unseren merolischen Vettern ist für uns Barnstorven zu diesem Zeitpunkt der Geschichte von überragender Bedeutung.“

Bereits vergangene Woche hatten hochrangige Vertreter der Regierungen in Brissac Gespräche geführt. Die merolischen und barnstorvischen Regierungsvertreterinnen und -vertreter berieten, wie der Dialog über die künftige Zusammenarbeit auf allen Gebieten geführt werden soll. Auch die von den Regierungen angestrebte klare Grundlage für die weitere Zusammenarbeit war Thema des Gesprächs.

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Unionsminister laufen über

Erstellt von Le Monde am 28. Oktober 2013

Zauch-Belzig

„Operation Überlauf“ wäre ein geeigneter Name für das, was in diesen Stunden in den politischen Zentralen und Hinterzimmern bei Brissac geschieht. Es wird verhandelt, geplant, gepokert. Die Akteure der Stunde sind dabei nicht mehr Übergangsregierungschef Guilhabert Maugis oder Außenminister Marie-Joseph des Marcres. Es sind drei Zauchen.

Nun kommt es auf die „Verräter“ an, wie man sie in Manuri nennt. Es sind die Rateloner, die sich bislang unter Bauchschmerzen zu ihrem Land bekannten, aber dessen weiteren Niedergang nicht mehr mittragen wollen: Unionsverteidiungsminister a. D. Brian Mason, ehemaliger Unionsaußenminister Hermann von Isengard und der Unionsminister der Wirtschaft a. D., Reinhold Heppner.

Die Unzufriedenen, manche sprechen von einem Dutzend ehemaliger ratelonischer Spitzenpolitiker, andere von doppelt so vielen, könnten das Zünglein an der Waage bilden, wenn es in den kommenden Wochen um den Wiederaufbau des großen Nachbarn der Demokratischen Union geht. Das Szenario, das in Brissac nun am Häufigsten durchgespielt wird, ist das einer größeren Beteiligung der imperianischsprachigen Minderheit im Osten des Landes, in der Provinz Zauch-Belzig. Mit den Überläufern.

Seit Wochen bereits war die in seiner Heimat kontrovers diskutierte Figur des Brian Mason immer häufiger in Verbindung zum großen Nachbarn in Antica gebracht worden. Nun wurde bestätigt, dass sich er und die beiden anderen ehemaligen Unionsminister mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit aktiv am administrativen Wiederaufbau des Königreichs Barnstorvia beteiligen. Ob Geld floss, ist zu dieser Stunde noch ungeklärt.

Die Demokratische Union befindet sich mit seinem Nachbarn seit dem 9. Oktober 2007 im Kriegszustand, ein Waffenstillstandsabkommen gilt seit dem 21. Oktober 2007. 2013 fanden ergebnislose Friedensgespräche im barnstorvischen Sodstett statt.

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Barnstorvia gibt Ansprüche auf

Erstellt von Le Monde am 23. Oktober 2013

Mérolie & BarnstorviaBarnstorvias Reichsverweser Theux sorgt mit einer nationalistischen Rede für neue Irritationen im In- und Ausland. Vor den barnstorvischen Generalständen erklärt er den Verzicht auf das Territorium Mérolies.

Von ihrem neuen Staatsoberhaupt Robert Arthur Espérance de Theux sind die Barnstorven rhetorisch einiges gewohnt. Seit dem Sturz der Dritten Republik und ihrer kommunistischen Führungselite sind seine Reden meist getragen von nationalem Pathos. Seit seinem Regierungsantritt im Herbst 2013 drängt er Barnstorvia auch immer wieder dazu, sich seiner christlichen Werte zu besinnen. Doch die Rede, die Theux heute zum Abschluss der ersten Versammlung der Generalstände seit 2007 in Brissac hielt, stellte nach Ansicht vieler Beobachter alles bisher von ihm Vernommene in den Schatten.

Theux sprach die barnstorvische Lilie an, seit jeher Symbol der barnstorvischen Monarchie. An die Symbolik der vorrepublikanischen Zeit scheint Theux bewusst anknüpfen zu wollen, wie auch der gegenwärtig laufende Umbau dem Landsitz der letzten Königin Joséphine, dem Château de Vaudeville, zeigt, der explizit wieder so wie zur Zeit der Königin aussehen soll.

So hat jetzt auch die barnstorvische Lilie wieder Konjunktur, in der Lesart Theuxs nunmehr auch als Symbol für den „nationalen Zusammenhalt“, was wiederum eine Chiffre für den zumindest moralischen Anspruch auf die Wiedervereinigung mit Mérolie darstellt. Zur Überraschung der anwesenden Presse legte der ehemalige Marschall der Königin jedoch alle territorialen Ansprüche auf Mérolie ab. Die Generalstände seien sich einig geworden, sie „wollen zu unseren barnstorvischen Brüdern halten. Wir wollen ein Reich sein. Wir wollen uns auf Augenhöhe zusammenschließen.“

Das unmissverständliche Signal an den südlichen Nachbarn blieb von Orly bisher unbeantwortet.

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Machtwechsel bei Barnstorvias Kommunisten

Erstellt von Le Monde am 5. April 2013

Die Kommunistische Partei Barnstorvias hat den Machtwechsel eingeläutet: Wie das staatliche Fernsehen berichtet, ist Vizepräsident Jean Dumée am Mittwoch zum neuen Generalsekretär ernannt worden. In den kommenden Tagen solle noch mehr Macht auf ihn übergehen.

Außerdem leite er künftig als Vorsitzender die Zentrale Militärkommission. Die Vorstellung der neuen KP-Führung stellte den ersten Schritt im Machtwechsel dar. Noch im Frühjahr soll Dumée Staatspräsident Ferrier auch an der Staatsspitze ablösen und wäre damit der erste barnstorvische Politiker, der alle drei Ämter auf sich vereint.

Mit der Ernennung des neuen Generalsekretärs wurde das Politbüro zudem von neun auf fünf Mitglieder verkleinert. Dem eigentlichen Machtzentrum von Staat und Partei gehören neben Dumée selbst der mutmaßlich künftige Vizepräsident Vespasien Maël, dessen Zwillingsbruder und Verteidigungsminister Adhémar, der Ministerpräsident Élie Ghyslain und Abelard de Raeff van Eijsink, Innenminister, an.

Für Barnstorvias KP stellt der Wahlparteitag die zweite geordnete Machtübergabe in der Geschichte der Dritten Republik dar. Über den künftigen ersten Mann im Staat ist jedoch bisher wenig bekannt. Bisher galt er als Vertreter des reformistischen rechten Flügels der Unité. Als spannend wird vor allem Dumées Herkunft bewertet: Die Familie des designierten Staatspräsidenten stammt aus dem von Barnstorvia beanspruchten Königreich Mérolie.

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Abbruch der Friedensverhandlungen

Erstellt von Le Monde am 1. März 2013

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Der barnstorvische Ministerpräsident Élie Ghyslain hat den Abbruch der aufgenommenen Friedensgespräche mit der Demokratischen Union verkündet. Ghyslain forderte erneut einen Stopp der Verhandlungen der Unionsregierung mit der Regierung Turaniens.

Der barnstorvische Ministerpräsident dämpfte bereits vor Wochen die Erwartungen an die Gespräche. Ein Scheitern der Verhandlungen sei wahrscheinlicher als ein Erfolg, sagte Ghyslain vor Journalisten. Einer der umstrittensten Punkte bei den Gesprächen ist die irredentistische Politik Barnstorvias, die die Eingliederung Turaniens fordert. Die Demokratische Union empfing zeitgleich zu den Friedensverhandlungen einen turanischen Regierungsvertreter in Manuri und Unionskanzlerin Bont beantragte eine Verabschiedung eines Grundlagenvertrages mit Turanien, der die völkerrechtliche Anerkennung manifestieren soll. Eine darauf von der barnstorvischen Regierung verhängte vorläufige Unterbrechnung der Verhandlungen lief vorgestern aus. Ghyslain bekräftigte am Mittwoch, er werde die Verhandlungen abbrechen, falls die Unionsregierung ihren Antrag nicht zurückziehe.

Ghyslain hatte seit Anfang des Jahres mit Unionskanzlerin Helen Bont die ersten direkten Verhandlungen zwischen Barnstorvia und der Demokratischen Union seit fast sechs Jahren geführt. Gestern dann setzte Ghyslain die Kanzlerin darüber in Kenntnis, dass die Friedensverhandlungen solange ausgesetzt würden, bis das Unionsparlament der Demokratischen Union über den Grundlagenvertrag zwischen der Turanischen Republik und der Demokratischen Union entschieden hat.

Bont, deren Kanzlerschaft sich offenbar dem Ende zuneigt, verkündete ihr Bedauern. “Vielleicht brauchen beide Seiten auch einfach nur mehr Zeit um zu erkennen, dass eine bilaterale Einigung nicht erreicht werden kann, wenn man versucht, auf seinen Maximalforderungen zu bestehen und diese einseitig durchzusetzen.” Sie bedankte sich für den herzlichen Empfang und die sachlichen Gespräche.

“Wir sind uns weiterhin einig, dass schnellstmöglich ein vollständiger gerechter Frieden erreicht werden muss”, so Ministerpräsident Ghyslain. Barnstorvia sei jedoch unter keinen Umständen bereit, auf Selbstbestimmung und seine Pflicht zum Schutz der barnstorvischen Bevölkerung und Grenzen zu verzichten.

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[Barnstorvia] Gesetz zur „Vereinigung“ des Vaterlandes beschlossen

Erstellt von Turanischer Reichsanzeiger am 26. Januar 2013

Am gestrigen Tag ist, wie erwartet, vom barnstorvischen Regime das sogenannte Gesetz zur Vereinigung des Vaterlandes beschlossen worden. Wie bereits bekannt ist, erhebt die dortige Einparteiendiktatur Anspruch auf die Turanische Republik und das Königreich Merolie. Mit diesem Gesetz soll nun ausdrücklich auch die Anwendung militärischer Gewalt zulässig sein, wenn Turanien auf seine nationale Souveränität und Unabhängigkeit besteht und seine rechtmäßige Regierung Schritte unternimmt um sich gegen barnstorvischen Ansprüche zu verteidigen. Nach repräsentativen Umfragen mehrerer Institute ist die Position der Bevölkerung jedoch eindeutig. Auf die Frage ob eine Vereinigung mit Barnstorvia gewünscht ist, antworteten die Befragten (ein Beispiel):

Nein, Turanien soll souverän bleiben. 96%
Barnstorvia? Kann man das essen? 4%
Ja ich wünsche eine Vereinigung. 0%.

Für die Vereinigung sprach sich kein einziger der Befragten aus. Es bleibt nun abzuwarten wie diese lächerliche Komödie von Seiten Barnstorvias weitergeht. Ebenso bleibt die Frage ob die barnstorvischen Führer Manns genug sind um direkte Gespräche mit Turanien und Merolie zu suchen, oder ob sie sich international weiter mit ihren Forderungen blamieren.

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Barnstorvia verabschiedet Gesetz über die Vereinigung des Vaterlandes

Erstellt von Le Monde am 25. Januar 2013

Mit überwältigender Mehrheit hat die Nationalversammlung Barnstorvias das Gesetz über die Vereinigung des Vaterlandes gebilligt. Es ermöglicht der Republik, seine fundamentalen Interessen in Bezug auf Turanien und Mérolie mit militärischer Gewalt durchzusetzen.

Die barnstorvische Nationalversammlung hat am Mittwoch ein Gesetz verabschiedet, in dem Turanien und Mérolie mit “nichtfriedlichen Mitteln” gedroht wird, wenn es sich gegen eine Vereinigung mit Barnstorvia ausspricht. Das Gesetz, das ohne Gegenstimme von den hundert Delegierten angenommen wurde, sei aber kein Kriegsgesetz, versicherte Ministerpräsident Élie Ghyslain zum Abschluss der Sitzung. Es solle vielmehr die friedliche Vereinigung fördern.

Die Presse von Turanien protestierte. Barnstorvia werde den Preis für dieses Gesetz bezahlen. Das Gesetz sei eine Vollmacht zum Krieg. Der ratelonische Abgeordnete Bokelmann kritisierte, das Gesetz werde die Spannungen zwischen der Republik Barnstorvia und den Anrainerstaaten erhöhen. Er forderte die Unionsregierung dazu auf, nichts zu unternehmen, was einseitig den Status quo verändere.

Der Fraktionsvorsitzende der Kommunistischen Regierungspartei Vivien zeigte sich bemüht, die Sorgen in Turanien und in der internationalen Gemeinschaft zu zerstreuen. Das Gesetz richte sich nicht gegen die Bevölkerung von Turanien oder Mérolie, sondern habe das Ziel, diejenigen Kräfte, die eine Unabhängigkeit dieser Gebiete aufrechterhalten, aufzuhalten und ihnen entgegenzuwirken. Der Abgeordnete verwies darauf, dass auch andere Staaten solche Gesetze erlassen hätten. Solange es auch nur ein bisschen Hoffnung gebe, werde man auf eine friedliche Vereinigung hinarbeiten.

Der Gesetzestext, der am 15. Januar erstmals im Wortlaut veröffentlicht wurde, nachdem bisher nur Erläuterungen bekanntgeworden waren, sieht in Artikel 7 drei Bedingungen vor, unter denen sich Barnstorvia einen Rückgriff auf “nichtfriedliche” Mittel vorbehält. Zum einen sei das der Fall, wenn Kräfte in Turanien und Mérolie die totale Entfremdung bewirkten. Ferner wird auf größere Tatbestände verwiesen, die die eine Vereinigung verhinderten. Drittens heißt es schließlich, wenn alle Möglichkeiten für eine friedliche Wiedervereinigung völlig ausgeschöpft seien, dann werde der Staat zu nichtfriedlichen Mitteln und anderen notwendigen Maßnahmen greifen, um Barnstorvias Souveränität und territoriale Integrität zu wahren. Das Gesetz erläutert nicht, was genau “Tatbestände” sein könnten, die die Unabhängigkeit herbeiführen. Auch lässt sich kaum genau festlegen, wann die Möglichkeiten einer friedlichen Vereinigung erschöpft sind. Das Gesetz gibt der Regierung und der Zentralen Militärkommission die Macht, darüber allein zu entscheiden. Die Nationalversammlung soll dann nur bald informiert werden.

Ministerpräsident Ghyslain wollte nicht erläutern, was man sich unter “nichtfriedlichen Mittel” vorzustellen habe. Stattdessen betonte er den versöhnlichen Charakter der sieben von acht Paragraphen des Gesetzes. Barnstorvia sei bereit, konkret mit den betroffenen Gebieten über eine Ausweitung direkter Charterflüge sowie über andere Schritte zu einer besseren Zusammenarbeit zu sprechen.

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Barnstorvias Eroberungsgelüste

Erstellt von Turanischer Reichsanzeiger am 13. Januar 2013

Am heutigen Tage wurde von Godefroy Alain Vivien im Namen der Barnstorvischen Sozialistischen Partei ein Gesetzentwurf in das dortige Parlament eingebracht, der den klangvollen Namen „Gesetz über die Vereinigung des Vaterlandes“ trägt. Dieses Gesetz soll letzten Endes, sofern es angenommen wird, einer gewaltsame Annexion sowohl des Royaume des Méroliens, als auch der Turanischen Republik den Weg bereiten. Bereits in Paragraph 2 wird eindeutig der Anspruch auf das Territorium zweier souveräner Staaten erhoben. In den Paragraphen 5 und 6 dieses Entwurfes wird zwar zu einer friedlichen „Vereinigung“ aufgerufen. Doch diese friedlichen Töne schlagen mit Paragraph 7 in einen aggressiven Ton um.

Dort heißt es: „Wenn die „Führungen“ in Südbarnstorvia, Nordbeaumont und Nordzauchen mit irgendeiner Begründung oder auf irgendeine Weise die Tatsache der totalen Entfremdung bewirken oder wenn es zu einem bedeutenden Zwischenfall kommt, oder wenn die Möglichkeiten für eine friedliche Vereinigung gänzlich ausgeschöpft sind, muss der Staat nichtfriedliche Mittel und andere notwendige Maßnahmen ergreifen, um die staatliche Souveränität und die territoriale Unversehrtheit zu verteidigen.

Die oben genannten nichtfriedlichen Mittel und die anderen notwendigen Maßnahmen werden von der Regierung und von der Zentralen Militärkommission entschieden, organisiert und praktiziert und der Nationalversammlung rechtzeitig berichtet.“

Dieser Passus ist nichts anderes, als eine Kriegsdrohung, sollte Turanien seine Souveränität, die es seit weit mehr als einem Jahrtausend bewahrt hat, verteidigen wollen. Seit der Gründung des Turanischen Staates. Folgende Fakten scheinen, aus welchen Gründen auch immer, der barnstorvischen Führung unbekannt zu sein.

– Turanien stand in seiner gesamten Geschichte zu keiner Zeit unter fremder Herrschaft.
– Egal wohin man in Turanien geht, die Bevölkerung schaut entweder lächelnd auf die drohenden Forderungen Barnstorvias oder weißt sie entschieden und mit kalter Wut in der Stimme zurück.

Es bleibt zu hoffen, dass die Mitglieder des Barnstorvischen Parlamentes Weisheit an den Tag legen und die unrechtmäßigen Forderungen abweisen und versuchen friedliche und gutnachbarschaftliche Kontakte zu Turanien zu knüpfen. Wir werden Sie hierzu weiter auf dem laufenden halten.

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Historisches Treffen

Erstellt von Le Monde am 4. Januar 2013

Sodstett, Barnstorvia

In die Beziehung zwischen der Demokratischen Union und Barnstorvia kommt Schwung. Unionskanzlerin Helen Bont ist gestern in der zauchischen Provinzhauptstadt Sodstett zu einem historischen Treffen mit Ministerpräsident Élie Ghyslain zusammengekommen.

Dies ist der erste Besuch eines hochrangigen ratelonischen Regierungsmitglieds seit dem Barnstorvisch-Unionistischen Krieg vor 5 Jahren. Zwischen beiden Staaten herrscht ein Waffenstillstandsabkommen und kein Friedensvertrag.
In den Gesprächen geht es um eine mögliche diplomatische Wiederannäherung. Außerdem will Bont sich einen Eindruck von der Absicht der politischen Führung in Brissac verschaffen, die nach dem Krieg isolierte Großmacht weiter zu öffnen.
Barnstorvia geht es vor allem darum, die Sicherheitslage auf dem Kontinent zu verbessern. Verbesserte Beziehungen zwischen der Demokratischen Union und Barnstorvia förderten die Entspannung im Westen des anticäischen Kontinents, sagte ein Sprecher des Präsidialamts in der Hauptstadt.

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[Barnstorvia] Königin unter Hausarrest

Erstellt von Le Monde am 29. November 2012

Nach einem Fluchtversuch ins Ausland sind Joséphine Moreau, ehemalige Königin von Barnstorvia, und Angehörige der ehemaligen königlichen Familie festgenommen und unter Hausarrest gestellt worden.

Nach Angaben der Regierung unternahmen Joséphine und Familie am Mittwoch, den 28. November 2012 einen offenbar seit langer Zeit geplanten Fluchtversuch ins Ausland. Die Flucht endete vorzeitig in einem kleinen Ort in der Provinz Beaumont, nachdem die Flüchtigen von Zivilisten erkannt und gemeldet worden waren. Die königliche Familie sei anschließend von Angehörigen der Armee nach Brissac zurückgeführt und die ehemalige Königin kurzfristig inhaftiert worden. Ein Armeesprecher dementierte, dass es zu Hunderten Festnahmen gekommen sei. Der Staatsrat habe sich darauf geeinigt, die Flüchtigen bis auf Weiteres unter Hausarrest auf Schloss Plessis-Soreau in Fontainerouge zu stellen.

In Barnstorvia kämpfen seit Ende des Barnstorvisch-Unionistischen Krieg von 2007 Royalisten und Kommunisten gegeneinander. Die Frage des Fortbestands der Monarchie wurde zunächst zurückgestellt, eine provisorische Reichsregierung wurde eingesetzt, bis die Verfassungsfrage 2011 geklärt worden war: Die Kommunistische Partei Barnstorvias konnte ihren Führungsanspruch gegen die Nationalisten und Königstreuen durchsetzen. Es kam zur Übernahme der Macht durch die Kommunisten unter Führung von Jean Baptiste Martailly, Barnstorvias erstem Präsidenten der Dritten Republik.

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