Klapsmühltal. Die Wahlen vom Oktober des Jahres 2008 endeten in Fuchsen mit einer Überraschung. Kandidat für das Präsidentenamt der Volksversammlung, Alexander Müller, scheiterte auch im 2. Wahlgang an der erforderlichen Mehrheit. Ein Patt verhinderte den Erfolg des bisherigen Hoffinanzsekretärs zu seiner Wahl zum kommenden Präsidenten der Volksversammlung, dem protokollarisch höchsten Amt im Freistaat, welches zudem als Stellvertreter des Hofkanzlers und Regierungschef eine besondere Stellung genießt.

Nachdem der erste Wahlgang in einem Patt zwischen den Kandidaten Alexander Müller und dem bisherigen Hofkanzler Fuchsens, James Didot, resultierte bei einer Wahlbeteiligung von knapp 88%, zeigten sich die fuchsischen Wähler im zweiten Wahlgang, zu dem Hofkanzler a.D. James Didot nicht mehr erneut angetreten war, bei einer Wahlbeteiligung von 100% ebenso gespalten. So darf der bisherige Prösident, Hendrik Wegland, noch eine Weile im Amt verweilen.
Es zeigt sich, daß die Wahlen um dieses zentrale Amt weniger eine Wahl um die Persönlichkeit des Kandidaten ist, als vielmehr ein politischer Richtungsstreit, der die wahlentscheidenden Gruppen trennt. Liberale und Konservative stehen sich hier Aug in Aug gegenüber.

Bei den verbliebenen Wahlen zum Obersten Richter und zum Hofkanzler war das Ergebnis unterschiedlich. Keine Überraschung gab es bei der Wiederwahl des Obersten Richters. Herr Dr. Boeker erzielt eine souveräne Mehrheit von 78 % der Stimmen und wird dieses Amt auch in der kommenden Amtsperiode bekleiden.
Knapper war es bei den Wahlen zum Hofkanzler. Prinz Karl Harvald zu Schnitzelberg konnte sich lediglich mit einer knappen Mehrheit von 55 % durchsetzen.

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