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Archiv für die 'Livornien' Kategorie

Livornien und Dreibürgen – Zwei ungleiche Krieger

Erstellt von MedienBergen am 29. April 2018

Vor kurzem endete das Ultimatum, dass die livornische Regierung an das Kaiserreich Dreibürgen gerichtet hatte und offensichtlich ließ das Kaiserreich dieses Ultimatum verstreichen. In diesem Zuammenhang gab es zwei Presseerklärungen: Die eine von Andreas Failler, Premierminister Livorniens, die andere vom Dreibürgener Kaiser Ludwig I.

Umrissen sagte Failler, er wolle eine Allianz gegen die dreibürgische Aggression bilden und die livornischen Streitkräfte seien angewiesen die Handelswege zu sichern, das Königreich werde ein Raketenabwehrsystem gegen ballistische Flugkörper errichten, die Königliche Marine würde für die U-Boot jagt gewappnet, der Verteidigungshaushalt werde erhöht. Zudem sollen Sanktionen gegen Dreibürgen verhängt werden, insbesondere die Ausfuhr von Rüstungsgütern und derer Teile aus Livorien und durch dessen Hoheitsgebiet verboten werden.

Ludwig I. bestätigte, dass der Test kein Alleingang des dreibürgischen Militärs gewesen ist, so habe er selbst den Test autorisiert: „Die Reaktionen der Weltöffentlichkeit bekräftigen, wie notwendig es war, die Schlagkraft und Möglichkeiten des Reiches allen vor Augen zu führen, denn eine Impertinenz, wie sie von Seiten Livorniens zu vernehmen war, liegt oftmals darin begründet, als schwach, oder untätig gesehen zu werden“, so der Kaiser.
Er führte aus, dass ein eingeschränkter Kreis von Staaten auf den Test mit Protesten und Sanktionen reagiert hätten, in der Absicht, Dreibürgen so zu maßregeln, darunter seien auch Staaten, welche selbst über Kernwaffen verfügten. Hier spielt er wahrscheinlich auf die Vereinigten Staaten von Astoria an, welche immer noch um ein Gesetz bezüglich Sanktionen ringen.

Soweit das Säbelrasseln der Kontrahenten, doch was steckt dahinter? – Ein genauer Blick auf die Parteien ist angebracht:

Livornien ist ein Inselstaat in West-Antika, der mit 110.000 Quadratkilomatern und rund 35,9 Millionen Einwohnern etwas größer ist als Bergen. Die Staatsform ist eine parlamentarische Monarchie.
Das Bruttoinlandsprodukt beträgt nach Angaben des Statistikamtes 149 Gulden pro Kopf (ungefähr 30 Berger Mark pro Kopf), was ein jährliches Gesamt-BIP von gerade einmal 4,5 Milliarden Gulden (ca. 900 Millionen Bergener Mark) ergibt.
Das Militär besteht aus knapp 180.000 Soldaten.

Dreibürgen ist auf Reichsebene eine konstitutionelle Monarchie. Der Vielvölkerstaat mit relativ homogener, christlicher Grundkultur erstreckt sich über 2,7 Millionen Quadratkilometer auf den Kontinenten Antika und Harnar. Hinzu kommen Kolonien in der Nordsee, im Medianik und auf Jadaria sowie das mit dem Reich assoziierte Königreich Salem. Es leben etwa 320 Millionen Menschen in Kaiserreich, die ein Bruttoinlandsprodukt von etwa 41.500 Reichstaler pro Kopf erwirtschaften – dies ergibt ein Gesamt-BIP von 13 Billionen Reichstalern, was dieser Summe in Bergener Mark entspricht.
Das Militär der Dreibürgen besitzt fast zwei Millionen Mann unter Waffen und Dreibürgen ist eine Atommacht und das nicht erst seit dem jüngsten Test. Experten gehen davon aus das Dreibürgen zwischen 100 und 150 SLBM besitzt und ein vielfaches in Form von ICBM oder Flugzeuggestützt.

Bei einem Kampf dieser beiden ungleichen Krieger kann also davon ausgegangen werden, dass dem einen Krieger die Luft ausgeht, bevor der Kampf richtig begonnen hat. Dies wird, trotz der angekündigten Maßnahmen und Sanktionen, nicht das Kaiserreich Dreibürgen sein.

Eine Analyse von unserem West-Antika-Experten Frank Frank und von unserem Dreibürgen Experten Wolfgang Wolf.

 

CC BY SA

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[Kommentar] Riskiert Livornien einen weltweiten Atomkrieg?

Erstellt von MedienBergen am 24. April 2018

Altburg. In einer Pressekonferenz offenbarte der Pressesprecher des livornischen Palastes den Wortlaut der livorischen Protestnote an das Kaiserreich Dreibürgen, in der man – gemeinsam mit Turanien – Forderungen aufgestellt habe: So fordere man vom Kaiserreich, keine Kernwaffen mehr einzusetzen, die Parameter der Kernwaffe zu veröffentlichen, Entschädigungen zu leisten und sich förmlich zu entschuldigen. Die Erklärung endete mit der Feststellung: „Die Regierung Seiner Majestät ist zuversichtlich, daß der Trimontane weise und besonnen genug ist, die Situation gütlich zu bereinigen und im Interesse des eigenen Wohles aus begangenen Fehlern zu lernen.“ [sic!]

Auf Nachfrage, was passieren würde, wenn Dreibürgen nicht einlenke, antwortete er „In diesem Fall wäre die Regierung Seiner Majestät bedauerlicherweise gezwungen, entsprechende Maßnahmen einzuleiten. Der Trimontane wird klug genug sein, das zu vermeiden.“

Abschließend verkündet der Pressesprecher großspurig: „Unser Geheimdienst arbeitet fieberhaft an der Lageaufklärung.“ Wie der alte Schmied zu sagen pflegte, „ein guter Dienst ist stets jener, welchen man nicht bemerkt“ – und die bergische Legende der Sozialdemokratie aus aus Port Cartier in Noranda hat mit dieser Weisheit unbestreitbar richtig gelegen.  Die livornische Regierung hingegen liefert frei von jeder Weisheit ihre möglichen Informanten bereits heute ans Messer der dreibürgischen Spionageabwehr.

In dieser Stellungnahme klingt viel Selbstüberschätzung und Aggression mit, ja viel schlimmer noch völlige Unwissenheit, diese Nation riskiert einen offenen Krieg mit ihren knapp 180.000 Soldaten. Denn der politische Beobachter weiß: Dreibürgen unterhält nicht nur eine der modernsten Streitkräfte dieser Erde, es besitzt auch Schätzungen zu folge das zehnfache an aktivem militärischem Personal.
Selbst wenn Turanien in den offenen Konflikt mit hineingezogen würde, die reine militärische Stärke Dreibürgens wäre noch immer um das Dreifache größer. Auch darf nicht das Strategische Kommando des Kaiserreiches vergessen werden – wer denkt Dreibürgen hätte gerade seine erste Kernwaffe getestet, begeht eine sträfliche Fehleinschätzung.

Für die Welt bleibt zu hoffen, dass Diplomatie und Geheimdienste ihre Arbeit machen und ihre Völker vor übereilte Reaktionen ihrer Politiker oder Könige beschützen können.

Dies ist ein Kommentar unseres West-Antika-Experten Frank Frank.

 

CC BY SA

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Dreibürgen testet Wasserstoffbombe

Erstellt von MedienBergen am 17. April 2018

+++ EIL EIL EIL MELDUNG +++

Wie am frühen Abend, durch eine Fernsehansprache des Reichsmarschalls von Werthen, bekannt wurde. War das Kaiserreich unmittelbar davor, eine Kernwaffe zu testen, welche mittels Rakete abgeschossen werden würde. „Unsere Feinde […] mögen an diesem Test erkennen, dass wir nicht wehrlos sind und uns wehren können und werden.“, so Werthen. Vor einigen Minuten wurde uns von verschiedenen Geowissenschaftlern bestätigt, dass es einige Minuten nach der Ansprache zu einer großen Detonation im Sudanik gekommen ist. So habe ein empfindliches Messnetz von Seismophonen die Erschütterungen des Testes aufgezeichnet. Vorsichtige Schätzungen der Wissenschaftler sprechen von einer Stärke zwischen zehn und zwanzig Megatonnen TNT, womit dieser Test wohl einer der Größten gewesen sein dürfte, der unseren Planeten jemals erschüttert hat.

Offizielle bergische Stellen waren bisher nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

Update (18.04.18 2:29): In einer früheren Version sprachen wir vom Test einer „Atombombe“, dies wurde korrigiert.

Update (19.04.18 8:12): Nach Auswertung des Messdaten konnte der Ort der Explosion weiter eingegrenzt werden, er liegt in der Nähe des zwanzigsten südlichen Breitenkreises und des zehnten östlichen Längengrades.

Update (19.04.18 17:41): Im Congress der Vereinigten Staaten hat soeben eine Aussprache über Sanktionen gegen Dreibürgen begonnen.

Update (20.04.18 18:31): Aus unbestätigten Quellen der archipelischen Vertretung wurde bekannt, dass Livornien eine Protestnote an Dreibürgen übergeben hat.

Update (20.04.18 20:01): Dieser Note soll sich auch Turanien angeschlossen haben.

Update (20.04.18 23:35): In der Demokratischen Union ist die Unionskanzlerin vor die Presse getreten. Sie bestätigte, dass eine Erdbebenwarte auf den Westlichen Inseln den Test aufgezeichnet habe. Der Atombombentest sei als einen sehr ernsten internationalen Vorfall von der Unionsregierung gewertet worden, welchen sie nicht einfach hinnehmen werde. „Mit der Zündung einer Atombombe, die ohne jede Vorwarnung geschah, wurde die zivile Schifffahrt und der zivile Luftverkehr in dem betroffenen Gebiet auf höchste gefährdet. Der Tod von Tausenden unschuldigen Zivilisten, die sich entweder auf einem Schiff oder in einem Flugzeug in der Nähe der Detonation befanden, wurde offensichtlich ganz bewusst und billigend in Kauf genommen.“ führte Bont aus. Ferner kündigte sie an, der Reichsregierung in Reichstal eine Protestnote übergeben zu lassen und der weltweiten Bedrohungen durch Massenvernichtungswaffen entgegenzutreten.

Update (20.04.18 11:07): Soeben wurde in einer Pressekonferenz die gemeinsame Protestnote von Turanien und Livornien durch das Föderationspräsidialamt (Turanien) bestätigt.

Update (21.04.18 11:57): Kontakte in der Botschaft des Königreichs Freesland bestätigen die Übermittlung einer Protestnote im Zusammenhang mit dem Test.

Update (21.04.18 12:07): Aus unbestätigten Quellen zufolge wurde von der Flandrischen Demokratischen Republik eine Protestnote an Dreibürgen übergeben hat.

Update (21.04.18 18:45): Unbestätigten Quellen zufolge soll das Medianische Imperium dem Dreibürgischen Kaiser seine Glückwünsche zum geglückten Kernwaffentest übermittelt haben.

Update (21.04.18 21:20): Soeben wurde vom Flandrischen Rundfunk (Flandrisch Demokratische Republik) die Protestnote der FDR an Dreibürgen bestätigt.

Update (21.04.18 23:03): Uns erreichte so grade die Information, dass Naulakha ebenfalls ein öffentliche Mitteilung zum Test verlautbart habe. So sei der dreibürgische Weg nicht der „zur Friedensbewahrung sondern gegenteilig nur zur Aufrüstung“.

Update (22.04.18 00:43): Auf einer Pressekonferenz in Livornien berichtet der Pressesprecher von der Protestnote, dazu ein Kommentar von Frank Frank.

Update (23.04.18 22:21): Ultimatum Livorniens verstrichen, Premierminister sauer.

Update (25.04.18 10:49): Turanien ruft Spannungsfall aus und versetzt die Streitkräfte in Alarmbereitschaft.

 

+++ SimOff +++

Anregungen bitte hierher.

Beitrag wird unregelmäßig aktualisiert. (25.04.18 10:55)

 

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Andreas Failler ist Premierminister

Erstellt von Livornische Nachrichtenagentur am 15. März 2018

Am 12. März 2018 ernannte Seine Majestät König Philipp V Andreas Failler, den Seigneur von Brak und Ghur, zum 31. Premierminister der Archipelischen Krone. Mit ihm ernannte er elf weitere Minister des Kabinetts Failler I. Die neue Regierung Seiner Majestät hat noch am selben Tag die Arbeit aufgenommen.

cbs. Die feierliche Zeremonie der Ernennung der neuen Regierung fand in der Spiegelgalerie von Chateau Cutois statt, die dem Anlass den würdigen Rahmen gab. Nach der Ankündigung ihrer Einigung der Regierungsparteien (die N. A.Z. berichtete) war die Ernennung des Kabinetts allgemein erwartet worden. Wie angekündigt wurde Ritter Ferdinand Laplace Vizepremierminister. Dr. Mario Schneyder (FLM)  aus Melba wurde zum Generalsekretär des Premierministers ernannt, einer Posicion, die in jüngerer Zeit stetig an Einfluss zugenommen hat. Der neue Premierminister Failler wird nun das Palais Amaliensee beziehen, in dem die Wohn- und Diensträume des Großschatzmeisters Seiner Majestät untergebracht sind – ein Amt, das traditionell mit demjenigen des Regierungschefs verknüpft ist. Die Minister der Regierung Bergmann haben am Montag ihre Entlassungsurkunden entgegengenommen und werden nun die Schlüssel ihrer Ministerien an ihre Nachfolger übergeben.

Unbestätigten Angaben aus Regierungskreisen zufolge soll Premierminister Failler, der noch keinen offiziellen Pressesprecher ernannt hat, in seiner ersten Auslandsreise in das Königreich Ceymur besuchen. Dieser Besuch unterstreicht die engen freundschaftlichen Beziehungen beider benachbarter Königreiche. Weitere Destinationen, über die im Vorfeld spekuliert worden ist, waren San Tebano, Turanien, die Südwestinseln und die Goldküste.

Die Öffentlichkeit blickt nun gespannt in Richtung des Krieghafens Lienz, wo der Verteidigungsminister Seiner Majestät seinen Dienstsitz hat, welche Akzente die neue Regierung Seiner Majestät in der Goldküstenpolitik setzt. Verteidigungsminister Ramon du Fin de la Vallée occidentale, der ehemalige Kurvogt von Vibourg, ist als Minister für die Angelegenheiten der Goldküste zuständig für die Beziehungen zur Côte.

Regierungssprecher und Regierungschefs aus Viona, San Tebano, Port Philippe und zahlreichen anderen Hauptstädten haben Premierminister Failler gratuliert und ihre guten Wünsche für dessen Amtszeit zum Ausdruck gebracht. Diese Amtszeit dauert voraussichtlich bis zu den nächsten regulären Unterhauswahlen im Sommer 2021. Es wäre jedoch nicht das erste mal, daß das Haus vorzeitig aufgelöst würde.

Kabinett Failler I
Premierminister: Andreas Failler (FLM)
Vizepremierminister: Ferdinand Laplace (LBA)
Constabler und Unterhaus: Gerhard Britt (CDL)
Äußeres: Patrice de Courtenay-Champignelles (parteilos)
Staatssekretär für Äußeres: Julia Moumont (CDL)
Superintendant der Finanzen und Handel und Schiffahrt: Ferdinand Laplace (LBA)
Staatssekretär der Finanzen: Amalie de Martinez (LBA)
Staatssekretär für Koloniale Angelegenheiten: Stephan Pontneuf (LBA)
Verteidigung und Angelegenheiten der Goldküste: Ramon du Fin de la Vallée occidentale (FLM)
Staatssekretär für Verteidigung: Emanuele Baroso (FLM)
Staatssekretär für Angelegenheiten der Goldküste: Jacques Fleurie (FLM)
Dezentralisierung und Post: Andrea Sturgen (SNP)
Staatssekretär für Dezentralisierung: Céline Treville (SNP)
Landwirtschaft und Bildung: Julius von Anderdingen (DLL)
Arbeit und Kanzler e. r.: Edgar Obrist (PRP)
Gesundheit und Wohlfahrt: Christian Noth (LPL)
Inneres und Oberhaus: Andreas Failler (FLM)
Eisenbahn und Infrastruktur: Jean Chennet (FLM)
Sport: Konstantinos Paleologos (parteilos)
Polo: Christoph von Eronien (parteilos)

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Livornien] mon guide 2018 erschienen

Erstellt von Livornische Nachrichtenagentur am 10. Februar 2018

mon guide 2018 erschienen

Der Gourmet schlägt zu: Jetzt wird gepunktet! Der Montoyer Guide ’18 liegt in den Bücherregalen. Der renommierte Restaurantführer mon guide des berühmten Verlegers Charles Gilbert de Montoyer gilt als höchste Autorität in der Gastrokritik. Die N.A.Z. ist geehrt, zu den Rezensenten der ersten Stunde zählen zu dürfen.

naz. Der Gastroführer mon guide zeichnet Köche und Restaurants mit überdurchschnittlicher kulinarischer Performance mit den begehrten Montoyer-Punkten aus. Fünf Punkte bilden das theoretische Maximum der strengen Bewertungsskala, das für perfekte Leistung steht und bis jetzt noch nie vergeben wurde. Gerüchteweise hat Monsieur Montoyer in privaten Aufzeichnungen der Küche seiner Mutter sechs Punkte zugesprochen. Normale Spitzenköche können jedoch nur auf bis zu vier Montoyer-Punkte hoffen – das höchste der Gefühle.

Die Ausgabe 2018 zeichnet 57 Restaurants und Hotels aus – so viele wie noch nie. Darunter befinden sich lediglich vier Bewertungen mit vier Punkten. 14 der ausgezeichneten Betriebe befinden sich außerhalb des Königreiches. zum Artikel

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[Livornien] Starke Verluste für Rot und Schwarz

Erstellt von Livornische Nachrichtenagentur am 10. Mai 2017

Sowohl die Arbeiterpartei, als auch die Christdemokraten mussten bei den Unterhauswahlen vom 9. Mai herbe Verluste einstecken. Gewinner sind die Föderalisten und sedinische Nationalisten.

cbs. Nach diesen Wahlen steht dem Königreich eine interessante Regierungsbildung bevor. 15 Parteien sind im neugewählten Unterhaus vertreten, neun von ihnen neu. Erstmals oder erstmals wieder ziehen in Schloss Philippsburg die Freiheitlichen, die Alternative für Livornien, die Sedinische Nationalpartei, die Libertären, die niederlivornischen Nationalisten von der PRP, die Zentrumsdemokraten, die Tierschutzpartei und die Linkspopulisten von „À GAUCHE!“ ein.

Die Christdemokraten und die Arbeiterpartei haben nahezu identische Verluste erlitten, was für die CDL jedoch besonders bitter ist, da sie mit vier Abgeordneten ihren Fraktionsstatus verliert. Föderalisten, Linksliberale und die neue Sedinische Nationalpartei sind die großen Gewinner des Urnengangs. Entsprechende Katerstimmung herrschte in der langen Wahlnacht im Palais Callixt, dem altburger Stadtsitz der Herzöge von Born, wo die Christdemokraten ihren Wahlerfolg feiern wollten und keine rechte Freude aufkommen wollte, nachdem sie einen so herben Dämpfer zu erleiden hatten.

Die Gewinne und Verluste im Einzelnen: FPL 1 (+1), AFL 2 (+2), LVP 0 (-2), SWF 0 (-1), CDL 4 (-8), DLL 6 (+3), FLM 11 (+3), SNP 6 (+6), LPL 2 (+2), LBA 7 (+0), ZPL 1 (+1), PPR 3 (+3), DPK 3 (-4), APL 19 (-7), TBA 1 (+1), REP 2 (-1), GAU 2 (+2). Das Unterhaus besteht aus 70 Abgeordneten. Die absolute Mehrheit für eine Regierungsmajorität beträgt 36 Sitze.

Was die Neulinge in der Archipelischen Politik wollen, ist noch relativ unklar. Libertäre, Freiheitliche, Tierschützer, SNP, PRP, À GAUCHE und Alternative für Livornien haben es im Wahlkampf versäumt, aufzuzeigen, worin ihre gewünschte Marschrichung und angebotene Alternative besteht. Die kommenden Jahre werden zeigen müssen, wie sie sich im parlamentarischen Alltag geben werden. Eines steht fest: Dem Königreich stehen spannende Tage bevor!​

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[Livornien] Philipp V löst Unterhaus auf

Erstellt von Livornische Nachrichtenagentur am 24. April 2017

N.A.Z./lna. Es kommt zu Neuwahlen. Am 20. Mai löste Seine Majestät König Philipp V per Dekret das Unterhaus auf und wies die Constabulatur an, Neuwahlen auszurichten. Der Auflösung des Hauses vorangegangen war eine monatelange Posse, die in der Implosion der Soziallberalen Koalition endete.

cbs. Am Abend des 20. Mai kündete der Hof eine Pressekonferenz an. Zahlreiche Pressevertreter versammelten sich im Salon Duchesse Amalie in Schloss Cutois und warteten gespannt, was der Privatsekretär seiner Majestät Ritter Alfons den Medien zu sagen habe. Die Reisepläne Seiner Majestät für das Frühjahr? Oder gar der Verbleib des Kronprinzen, den inzwischen nicht wenige für verschollen halten? Nein, an diesem Abend war es dicke Post, die Chevalier Alfons aus seiner dunkelblauen Mappe zog. Der König löst das Unterhaus auf. Die Koalition ist am Ende. Eine politische Bombe schlug in Altburg ein. Dieser Schritt Seiner Majestät erfolgte, so der Privatsekretär, „aufgrund reflektierter und besonnener Analyse der gegenwärtigen politischen Lage.“ König Philipp V sah seine Regierung wie ein Scherbenhaufen darniederliegen und musste schliesslich handeln. „Vor dem Hintergrund des Ausscheidens der Liberalen Partei beider Archipele aus der Regierungskoalition und des damit verbundenen Verlustes der parlamentarischen Mehrheit hat der Premierminister Seiner Majestät in einer Privataudienz bei Seiner Majestät die gegenwärtige Situation sowie die möglichen Handlungsoptionen diskutiert. In einer einvernehmlichen Entscheidung gemeinsam mit Premierminister Dr. Bergmann ist Seine Majestät zum Schluss gekommen, das Unterhaus aufzulösen“ so Privatsekretär Ritter Alfons.

Wie konnte es dazu kommen? Noch im Dezember vergangenen Jahres schien Premierminister Pomery fest im Sattel zu sitzen. Dann folgte im Zuge der Dezemberkrise eine schlechte Nachricht nach der anderen. Pomerys Glaubwürdigeit sank ins Bodenlose. Die Dezemberkrise erweiterte sich auf eine Januarkrise und war auch im Februar noch nicht ausgesessen. Pomery war in der Spätphase seiner Amtszeit zur lahmen Ente mutiert und sass tatenlos und lethargisch im Palais Amaliensee. Er selbst konnte das nicht sehen, doch selbst seine einstigen Parteifreunde wandten sich von ihm ab. Auch heftige Kritik im Unterhaus konnte ihn nicht zu Rücktritt bewegen. Kritische Minister wie Bergmann entliess er, um sie mundtot zu machen. Zuletzt mussten die Minister die Notbremse ziehen: Sie entzogen ihrem eigenen Premierminister das Vertrauen und baten Seine Majestät, ihn zu entfernen. Nachfolger Pomerys wurde der Anführer seiner Kritiker: Peter Bergmann. Doch diesem ist es in der Folge nicht gelungen, die Koalitionspartner DPK und LBA bei der Stange zu halten, die Pomery damals ins Boot geholt hatte. Die Koalition scheiterte letztlich an der Heterogenität ihrer politischen Pragmatik: Arbeiterpartei, Links- und Rechtsliberale waren sich inhaltlich einfach zu wenig nah. In der Woche nach Ostern zerbrach die Koalition schliesslich – viele hatten ihr ein kürzeres Leben vorausgesagt. LBA Fraktionschef Ritter Alexander verkündete den Rücktritt der Liberalen Minister und den Rückzug seiner Partei aus der Koalition. Mit dem Ausstieg der LBA verlor Bergmann seine parlamentarische Mehrheit. Er bat Seine Majestät, das Haus aufzulösen.

Für die Übergangszeit bis nach den Wahlen ersetzte der geschickte Taktiker Bergmann sämtliche Minister der LBA vorsorglich mit eigenen Leuten aus der Arbeiterpartei – wohl wissend, daß der Koalitionsvertrag mit seiner fein austarierten anteilmäßigen Vergabe der Kabinettsposten nunmehr Makulatur war und auf die in der Koalition verbliebene DPK nun keine Rücksicht mehr genommen werden musste. Nachfolger von Finanzminister Ritter Alex wurde der Lienzer Bürgermeister Daniel Tanner, nunmehr nicht mehr im Range eines Superintendanten der Finanzen, sondern lediglich eines Schatzmeisters. Auch für diese Feinheiten hat Bergmann ein Gespür: Es wäre vermessen, einem Übergangsminister ohne faktisches parlamentarisches Mandat einen derart hochgestellten Titel zu geben, bevor er unter Umständen gleich nach den Wahlen wieder seinen Sessel räumen muss. Auch der erfahrene Staatsmann und Stahlmagnat Ritter Ferdinand muss im Zuge des Ausscheidens der LBA aus der Verantwortung seinen Hut nehmen. Nachfolger im wichtigen Handelsministerium wird die Vorsitzende der Arbeiterpartei Garùpanos Carla Deladin. Die aufstrebende Jungpolitikerin Deladin übernimmt auch das Landwirtschaftsressort von der niederlivornischen Statthalterin Amalie de Martinez (LBA). Das Infrastrukturressort wandert von Chevalier Ferdinand zu Kanzler Marcel Provost, der erst seit Kurzem in der Regierung ist. Das Goldküstenministerium wird zu Verteidigungsminister Bonaventura hinübergeschoben – ein indirektes Eingeständnis des Scheiterns dieses Ressorts, das es wohl in der nächsten Regierung nicht mehr geben wird. Im Zuge einer wenig beachteten Regierungsumbildung im Schatten der Parlamentsauflösung gesteht der Premierminister ein, daß die Befriedung der Côte Sache des Militärs und nicht der Diplomatie ist.

Mit Spannung wird nun der Wahlkampf, die Positionierung der Parteien und die anschliessende Wahl erwartet. Rund 20 Parteien und Gruppierungen haben Ambitionen auf einen oder mehrere der 70 Sitze im Unterhaus. In den kleineren Wahlkreisen werden manche von ihnen an der natürlichen Sperrklausel scheitern, die in der geringen Zahl der zu vergebenden Sitze begründet ist. In großen Wahlkreisen wie Altburg wird es auch der eine oder andere Exot nach Schloss Philippsburg schaffen. Peter Bergmann wird auch im Falle eines Wahlerfolges seiner Arbeiterpartei wohl kaum Premierminister bleiben. Ob es an seiner Stelle Oppositionsführer Graf August wird, ist noch völlig offen. Zum jetzigen Zeitpunkt lässt sich noch überhaupt nicht vorhersagen, welche Koalitionsoptionen im neuen Haus zur Verfügung stehen werden. Gut möglich haben wir bald einen Premierminister, dessen Namen bis jetzt noch niemand gehört hat. In solch unsicheren und fluiden Zeiten wie diesen ist alles denkbar.

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[Livornien] Gusanzer Spargelfest eröffnet

Erstellt von Livornische Nachrichtenagentur am 9. April 2017

Bürgermeister Coudrille hat am frühen Nachmittag des 9. April das 221. Gusanzer Spargelfest mit einer warmen und humorvollen Festrede eröffnet. Zuvor wurde das südlich des Stadtkernes von Gusançons gelegene Landgut Tranouille durch die Mairie zum Ausrichtungsort des diesjährigen Spargelfestes bestimmt. Neun Höfe hatten sich im Vorfeld um diese Ehre beworben. Die Höhepunkte des diesjährigen Spargelfestes sind die Ausstellung ihrer Produkte durch Gemüsehändler aus allen Ecken des Bezirkes, ein Spargel-Dîner unter freiem Himmel, eine Kinder-Hüpfburg, ein Auftritt des Chores der Evangelischen Pfadfinder Vidon und die mit besonderer Spannung erwartete Wahl der Spargelkönigin 2017. Reporter des Gusanzer Wochenblattes und von Télé Vidon haben das Spargelfest besucht und Impressionen eines einmaligen und fröhlichen Festaktes für ihre Leser und Zuschauer festgehalten. Das nächste Spargelfest findet am 1. Sonntag im April 2018 statt.

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[Livornien] Gylfi Gunnarson wird Pokerweltmeister

Erstellt von Livornische Nachrichtenagentur am 20. Juni 2016

Ahomana Kulimoetoke, der Gouverneur en remplacent von St. Etienne, übergab dem Sieger Gylfi Gunnarson feierlich den Bankwechsel über 10’000’000 Gulden Preisgeld.

St. Etienne. Vom 9. – 19. Juni 2016 wurde im tropischen St. Etienne die inoffizielle Weltmeisterschaft im Poker ausgetragen. Das gesamte Turnier wurde im Rundfunk übertragen und live von den erfahrenen Kommentatoren Kape Gaplan und AK Banza kommentiert. Der Wettkampf war ein offenes Turnier, zu dem sich ohne Qualifikation jeder anmelden konnte, der 20’000 archipelische Gulden Startgeld erübrigen konnte. Jeder Teilnehmer erhielt zu Beginn 20’000 Chips. Insgesamt 3785 Spieler haben sich im Speisesaal des Grand Hotel Bailet in Port au Prince miteinander gemessen. Unter ihnen Profis, Amateure, Lokalprominenz und Internetspieler. Prominentester Amateur war Adil Asogo, Mittelstürmer beim KFV Altburg. Asogo schied an Tag 1 C aus. Bedeutendster Vertreter der Lokalprominenz war der st. etiennitische Regierungschef Pierre Fusel, der mit Platz 38 erstaunlich weit kam und 400’000 Gulden gewann.

Von ursprünglich 3785 Teilnehmern, die an den Tagen 1 A, B, C und D in vier Divisionen gestaffelt antraten, überstanden 1558 Spieler die erste Runde. 324 von 821 Spielern überstanden Tag 2B und und traten mit den 291 verbliebenen Spielern von Tag 2A gemeinsam zur dritten Runde an. Von 615 Spielern haben nur 252 den dritten Turniertag überstanden. Von den 252 Teilnehmern des vierten Turniertages starteten lediglich 98 in den fünften Tag. Für Tag sechs qualifizierten sich 36 verbleibende Spieler. Die zehn besten erreichten schliesslich den Finaltag.

Gestern Sonntag (19. Juni 2016) nun nahmen die letzten zehn verbliebenen Teilnehmer am Final Table platz. Gegen Abend verblieben noch deren zwei, nachdem die Übrigen nach und nach ausgeschieden sind. Im Heads-up standen sich Gylfi Gunnarson, der junge Spieler aus Eldeyja und Eddy Androvitsch, der gefürchtete Profi androischer Herkunft, gegenüber. Gunnarson, der auf Platz 8 spielende ehemalige Chipleader von Tag 4, war mit 10‘400‘000 Chips in den Tag gestartet. Androvitsch, der mit 5‘200‘000 Chips den Finaltag antrat, wurde Platz eins zugelost. In einem harten Kampf konnte sich Gunnarson gegen Androvitsch  durchsetzen. In der alles entscheidenden Hand floppte Gunnarson mit 87s auf einem 569-Flop die Strasse, spielte slow und liess Androvitsch ins Messer laufen.

Den mit 6’000’000 Gulden dotierten dritten Platz erreichte James Largeree. Er brachte 4’700’000 Chips mit zum letzten Tag und nahm auf Seat 3 Platz. Ensan Debus begann den Tag mit 3’400’000 Chips und erhielt Sitz 4 zugelost. Er schied auf dem 4. Platz aus und nahm ein Preisgeld  von 5’000’000 Gulden mit nach Hause. Fünfter wurde der Chipleader von Tag 5 Adam Clyne (Seat 6). Er stapelte zu Beginn der Schlussrunde 8‘600‘000 Chips vor sich. Howard Gerberer (11‘300‘000 Chips,  Seat 10) erreichte Platz 6 und gewann 3’000’000 Gulden. Costel Chiriches war mit 19‘000‘000 als Chipleader in den Tag gestartet. Der auf Platz 5 geloste Spieler wurde siebter und erhielt 2’500’000 Gulden. Maver River (7‘500‘000 Chips, Seat 9) beendete das Turnier auf Platz 8 und gewann 2’000’000 Gulden. Auf Platz 9 kam Shankar Garham (2‘100‘000 Chips, Seat 7) mit 1’500’000 Gulden Preisgeld. Platz 10 erspielte sich der Amateur Fridolin Friedmann (3‘500‘000, Seat 2), der 1’000’000 Gulden erhielt.

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[Livornien] Königreich Ceymur wählt Abgeordnetenhaus

Erstellt von Livornische Nachrichtenagentur am 8. Juni 2015

lna. Die Bürger des Königreiches Ceymur haben am 7. Juni 2015 das Abgeordnetenhaus neu gewählt. Aufgrund der geringen Bevölkerungszahl des Kleinstaates ist das Parlament des Königreiches mit 21 Mitgliedern vergleichsweise klein. Gewählt wurde in vier Wahlkreisen, in denen zwischen 7 und 3 Sitze zu vergeben waren. Nach Bekanntgabe der Resultate konnten 20 von 21 Mandate vergeben werden. Die Bürgerpartei Ceymurs (BPC) kommt nur noch auf 7 Sitze (-2). Große Gewinnerin ist die Fortschrittspartei Ceymurs (FPC), die 10 Mandate erhält (+1). Nach den Bestimmungen des im Wahlgesetz niedergelegten Verhältniswahlrechts stünden der FPC sogar 11 Sitze zu, womit die Partei die absolute Mehrheit der Abgeordneten erreicht hätte. Da die FPC aber im Wahlkreis Unterland einen Kandidaten weniger auf der Liste hatte, als ihr Sitze zustünden, kommt es zu einer Nachwahl. Gelingt es der FPC in der Nachwahl, den Sitz zu erhalten, kann sie ihre absolute Mehrheit verteidigen. Bleibt es hingegen bei ihren 10 Sitzen, muss sie sich im Abgeordnetenhaus Partner suchen. Dafür bieten sich zwei neu im Parlament vertretene kleinere Gruppierungen an: Die erstmals angetretene Bewegung Soziales Forum (SF) konnte im Wahlkreis der Hauptstadt Viona auf Anhieb ein Mandat erobern (+1). Im Wahlkreis Westceymur ist der vermögende Versicherungskaufmann Rudolf Breitmann mit seiner Liste Zukunft (LZ) angetreten und konnte zwei Sitze erlangen (+ 2). Möglich wäre auch eine große Koalition aus FPC und BPC. Wie sich SF und LZ im politischen Spektrum des Königreiches positionieren werden, bleibt indes abzuwarten.

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[Livornien] Antoine Pomery (APL) bildet Kabinett

Erstellt von Livornische Nachrichtenagentur am 21. April 2015

APL/LBA/DPK stellen neue Regierung

Am 20. April 2015 wurden die Minister der Regierung Pomery (APL) feierlich in Schloss Cutois vereidigt. König Philipp V übergab neun Ministern und zwei Ministerinnen die Ernennungsurkunde und ernannte Antoine Pomery zu Seinem Premierminister.

Nachdem am 26. August 2014 vorzeitig das Unterhaus neu gewählt wurde, strafte das Wahlvolk die bisher regierenden Christdemokraten, Liberalen und Föderalisten ab und bescherte der Arbeiterpartei einen Erdrutschsieg. Die Neuwahlen wurden notwendig, nachdem die Liberalen im Streit um die außenpolitische Ausrichtung die Koalition verlassen und das Kabinett Stuck II gestürzt hatten. Nach Konsultationen mit dem geschäftsführenden Premierminister August Stuck, dem Vorsitzenden des Oberhauses, Konstantin von Haltberg, und der Präsidentin des Unterhauses, Julia Moumont, beauftragte Seine Majestät den niederlivornischen Winzer, Anwalt und APL-Abgeordneten Antoine Pomery mit der Bildung einer Regierung.

Nach erfolgreichen Sondierungsgesprächen gelang es Pomery in langen Verhandlungen, eine Koalition aus seiner Arbeiterpartei (APL), der Liberalen Partei (LBA) und der sozialliberalen Demokratischen Partei (DPK) zu schmieden. Die von manchen Beobachtern erwartete Koalition aus Christdemokraten, Föderalisten, Liberalen und Demokraten kam nicht zustande. Pomery schlug Philipp V fünf Minister seiner Partei – sich selbst eingeschlossen – und je drei aus den Koalitionspartnern vor. Der Koalitionsvertrag der drei Parteien umfasst 20 Paragraphen und verspricht weitgehende Änderungen in der Außen-, Wohlfahrts- und Bildungspolitik. Obwohl der Vertrag einen ausgeglichene Staatshaushalt festschreibt, sind in jedem Politikbereich Mehrausgaben vorgesehen.

Das Außenministerium wird von Antoine Pomery selbst geführt, während Philosophieprofessor Jakob Meier, der Vorsitzende der Demokratischen Partei, das Innen- und das Postministerium erhielt und Vizepremierminister wurde. Der Arzt und Rektor der Universität Altburg Prof. Alexander Bonn, der auch die Liberale Fraktion im Unterhaus führt, wurde zum Finanzminister ernannt. Das Verteidigungsministerium und das Unterhausressort erhielt der aufstrebende Anwalt Helmut Schmidke, der dem zentristisch ausgerichteten Flügel der Arbeiterpartei unter der Führung Pomerys zugerechnet wird. Der ebenfalls Pomery nahestehende Statthalter von Altburg, Peter Bergmann, wurde Gesundheits- und Wohlfahrtsminister, Oberhausminister und Kanzler. Franz Schmidt (APL), Gewerkschaftsfunktionär und Sprachrohr des linken Parteiflügels wurde als Constabler mit dem Justizbereich betraut. Bildungsminister wurde der beim Regierungsrundfunk tätige TV-Journalist Sven Dorsen (DPK). Karl Weißkopf (DPK), der Königliche Intendant des Herzogtums Born, wurde Arbeits- und Familienminister. Der Stahlproduzent Ferdinand Laplace (LBA) ist der neue Minister für Handel- und Schiffahrt sowie Infrastrukturminister des Königreiches. Die niederlivornische Statthalterin Amalie de Martinez (LBA) erhielt das Landwirtschaftsministerium und die Zuständigkeit für die Angelegenheiten der Goldküste. Die neu gewählte Präsidentin des Unterhauses, Johanna Anker (APL), wurde als Ministerin ohne Geschäftsbereich in das Kabinett aufgenommen.

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Livornische Wähler setzen auf die Arbeiterpartei

Erstellt von Livornische Nachrichtenagentur am 15. September 2014

Stimmzettel ausgezählt – klarer Sieg für APL – Verluste für CDL

 

Wahlresultat KBA Unterhauswahl 2014

Wahlresultat KBA Unterhauswahl 2014

 

Legende KBA Unterhauswahl 2014

Legende KBA Unterhauswahl 2014

lna. Am 26. August 2014 hat das Königreich beider Archipele ein neues Unterhaus gewählt. Nach längerer Zeit des Auszählens gab das Königliche Wahlamt am Nachmittag des 13. Septembers die Ergebnisse der livornischen Parlamentswahl bekannt. Die Wahl des Unterhauses war nötig geworden, da die Liberale Partei aus der Regierungskoalition ausgeschieden war und dem Kabinett Stuck II das Misstrauen aussprach, welches dadurch seine parlamentarische Mehrheit verlor. Auf Rat von Premierminister Stuck löste König Philpp V am 28. Juli das Unterhaus auf und ließ Neuwahlen ausschreiben.

Die Ergebnisse führen zu deutlichen Veränderungen im Machtgefüge. Die Regierungsparteien haben Sitze verloren, die größte Oppositionspartei APL hat sich merklich gesteigert. Die Arbeiterpartei der Livornier (APL) ist mit deutlichen Sitzgewinnen eindeutige Wahlsiegerin. Die Arbeiterpartei stellt im neuen Unterhaus 26 Abgeordnete, was einem Zuwachs von neun Sitzen entspricht.

Die drei Parteien, die vor dem Zusammenbruch der Koalition zuletzt in der Regierung vertreten waren, mussten demgegenüber allesamt Verluste hinnehmen. Die Christdemokratische Partei Livorniens (CDL), die mit August Stuck den bisherigen Regierungschef stellt, aber mit August Oldengart einen neuen Spitzenkandidaten präsentierte, verlor zwei Sitze in Altburg und entsendet nunmehr noch 12 Abgeordnete ins Unterhaus. Die konservativ-föderalistische Freie Union in Livornien und Melba (FLM) erreichte 9 Sitze (-2). Die Liberale Partei beider Archipele (LBA), deren Ausscheiden aus der Koalition mit CDL und FLM zur Neuwahl des Unterhauses geführt hatte, verzeichnete deutliche Verluste und muss sich neu mit sieben Sitzen begrügen (-5).

Bei den übrigen Parteien brachten die Wahlen nur geringfügige Kräfteverschiebungen. Die sozialliberale Demokratische Partei im Königreich beider Archipele (DPK) errang sieben Sitze (+1). Die Demokratische Liga Livorniens (DLL), welche die Agrarlobby vertritt, konnte ihre Deputation verdreifachen und ist neu mit drei Sitzen (+2) im Unterhaus präsent. Die Sozialistische Partei beider Archipele (SPA) kam auf drei Sitze (-1). Unverändert mit zwei Mandataren vertreten ist die konservative Livornische Volkspartei (LVP). Neu ins Parlament gewählt wurde ein Vertreter der Liste „Sicherheit, Wohlstand, Fortschritt“, auf der Vertreter der Gendarmeriegewerkschaft kandidiert haben.

Aus dem Unterhaus geflogen sind die Freiheitliche Partei Livorniens (FPL), die Rentnerpartei beider Archipele (RPA) und der Alternative Block der Archipele Altburg (AAA), die bisher mit je einem Mandat vertreten waren.

 

Koalitionsoptionen KBA Unterhauswahl 2014

Koalitionsoptionen KBA Unterhauswahl 2014

„Betrachtet man die möglichen Koalitionen und lässt dabei rechnerisch mögliche, aber politisch utopische Konstellationen wie ein Bündnis von Arbeiterpartei und Christdemokratie aussen vor,“ schreibt die Neue Altburger Zeitung in ihrer Ausgabe vom 15. September 2014, „kommen vorwiegend zwei Optionen in Betracht. Die bisherige bürgerliche Koalition könnte die DPK mit ins Boot holen und sich so weiterhin die absolute Mehrheit sichern. Nach diesem Wählervotum wird sicher aber auch die Arbeiterpartei Regierungsambitionen anmelden. In einem liberal-sozialen Bündnis von APL, DPK und LBA könnte die Arbeiterpartei ihre progressiven außenpolitischen Vorstellungen mit einer deutlichen Majorität im Unterhaus umsetzen. Die relativ kleine Demokratische Partei erweist sich nach diesem Wahlentscheid sozusagen als Zünglein an der Waage. Es bleibt indes abzuwarten, wen Seine Majestät mit der Regierungsbildung beauftragen wird.“

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