Hirschiegrad – Die Zeichen stehen auf „Machtwechsel“ in Hirschiegrad. Bei der konstituierenden Sitzung gibt es bisher zwei Vorschläge zur Wahl des „Vorsitzenden des Volkssowjets. Zum Einen Ilse Erkenhagen, eine ältere aber dafür um so resolutiere Dame aus dem Bezirk Balkonien. Wahrscheinlicher ist aber, dass Genosse Kyon Zeras die wahl gewinnen wird. Genosse Ignaf ist nicht angetreten, wird aber wohl einen Platz in der Regierung behalten. Sollte Zeras tatsächlich gewählt werden, könnte sich einiges ändern in dem Land, aus dem zuletzt bisher nur wenig heraus drang.

Derweil ist Genosse Ignaf nach Aquatropolis gereist um die ehemals guten diplomatischen Beziehungen wieder anzukurbeln. Hier wird sich zeigen, wie es auf dem internationalen Parkett weitergehn wird für das sozialistische Land. Nachdem zuletzt die SDR als Bündnispartner wegerschüttert wurde – von der alten Regierung ist nur Jungheim geblieben – braucht die USSRAT dringend mehr ausländische Anerkennung.

Die Beziheungen zur SDR müssen derweil erst wieder erörtert werden. Durch die katastrophale Lage in dem Land und der benötigten Hilfe, wird hier wohl ein neues politischen System erwachsen. In Hirschiegrad denkt man darüber nach, die SDR via Aufhebungsvertrag aus dem Bündnis zu entlassen. „Dies würde dem Land sicherlich mehr helfen, als wenn wir darauf bestehen. Somit könnte jeder sein Gesicht waren.“ sagte Genosse Ignaf am Morgen vor seiner Reise nach Aquatropolis. Gedacht wird daran, dass man einen neuen Grundlagenvertrag schafft, der die alten Verträge ersetzt. Nichts desto trotz wird die USSRAT beim Wiederaufbau des Landes weiter aktiv sein.

Hirschiegrad / Igelburg

Tilo Walther