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Märchenland reagiert auf Fachkräftemangel mit Integrationsgesetz

Erstellt von Tagesblatt am Donnerstag 25. Juli 2013

Grimmsberg. Mit mehreren hundert Paragraphen ist das Integrationsgesetz das längste, wenn auch bisher das einzige von König Ceville I. verabschiedete Gesetz im Märchenland. Damit reagierte der König auf den Rat seiner Experten, die einen landesweiten Fachkräftemangel prognostizieren. So fehle es an qualifizierten Rotkäppchens, Aschenputtels oder bösen Wölfen. Das Gesetz regelt die Einwanderung und Diskriminierung von märchenfernen Wesen, insbesondere aus dem Fantasybereich. So dürfen Fantasywesen nicht unbegründet diskriminiert und literarisch benachteiligt werden. Fördern und Fordern ist hier die Devise, denn auch das märchenfremde Wesen selbst müsse Integrationswillen in die gebrüder grimmsche literarische Grundordnung des Märchenlandes zeigen.
Pilot-Beispiele gelungender Integration gäbe es viele. So erlangte ein sprechendes Brot aus einem Kinder-TV-Sender eine gewisse Benennungswürdigkeit in der Erzählstruktur und dies trotz seiner viel zu kurzen Arme. Einer Barbierin aus einer fernen Schildkrötenrückenwelt gelang sogar der Start als mittelständische Bade-Kleinunternehmerin. Insgesamt soll das Integrationssgesetz Migranten nichtmärchenhafter Herkunft Mut machen, eine Karriere im Märchenland zu versuchen, scheitern könne diese ja immer noch.

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