Wesirat für Äußeres/Timor/Futuna
Am Nachmittag gab der Staatssekretär Gried eine Stellungnahme heraus, die wie folgt lautete:

Werte Emirinnen und Emire,

es ist immer wieder erstaunlich, wie gerne menschen bereit sind, ungeprüfte und unbestätigte Aussagen als reinste Wahrheit anzusehen. Besonders beeindruckend ist hierbei das Verhalten sogenannter Verbündeter unseres heiligen Landes: Statt direkt bei der futunischen Regierung Tatsachen zu hinterfragen, werden auf Grund der Reaktionen anderer Leichtgläubiger distanzierende Aussagen gemacht und der futunische Staat angegriffen. Am Ende wird wohl herauskommen, dass wir unsere Medien gefälligst einer Zensur zu unterziehen haben. Dies wird allerdings nie geschehen, denn die Freiheiten und Recht der Bürger Futunas haben allen Vorrang gegenüber irgendwelchen Sicherheitsbedenken.

Kommen wir nun zu dieser interessanten Darstellung einer futunischen Nachrichtenagentur, bei der jedem logisch denkenden Menschen auffallen müsste, dass ein solches Projekt nicht einfach so von statten gehen könnte. Zum ersten läuft es den moralischen Grundfesten des Schahtums zuwider, aber selbst wenn man dafür blind wäre: Erstens benötigt ein solche Projekt erhebliche Geldmittel, die vom Tribunal als Zusatzhaushalt genehmigt werden müssten. Zweitens benötigte dies eine lange Planungszeit und technische Vorbereitung, da ein slches System über ungeheure Komplexität verfügen müsste. Und drittens würde auch die praktische Umsetzung bis zur völlig Einsatzfähigkeit Jahre in Anspruch nehmen.

Es ist nicht nur erstaunlich, dass viele Leute einfach so glauben, was in der Zeitung steht, es ist auch umso erstaunlich, dass man meint, das Schahtum würde es interessieren, was andere Leute in ihrem Vorgarten tun. Dafür sind uns Zeit und Geld schlicht zu schade. Um Waffenschmuggel und Terrorismus zu unterbinden setzt das Schahtum rein auf diplomatische Mittel und internationale Zusammenarbeit. Eigentlich ist es peinlich für die Leichtgläubigen, dass man dies hier extra sdagen musste. Mit ein wenig Nachdenken hätte es sich jedem von selbst erschlossen. Ich persönlich finde dies auch sehr traurig.

Am Abend trat Gried dann von all seinen Ämtern außer dem Botschaftsposten im Kaiserreich Dreibürgen zurück.