Hirschiegrad (USSRAT). Trotz anhaltender Gefechte haben sich die Partisanen mit  Oberbefehlshaber Syco Katyusha auf einen Waffenstillstand zum 1. Mai geeinigt, umgemeinsam mit den Werktätigen für Frieden und Sozialismus zu demonstrieren.

In den letzten Tagen ist in der USSRAT der offene Bürgerkrieg ausgebrochen. Dabei brennt es gleich an mehreren Fronten. Zum einen bekämpft die Sowjetarmee die eigentlichen Aufständischen, die Anhänger des abwesenden Volkskommissars Rudolf Höhnli, die sich Ultrahöhnlinihilistische Partisanen des Sozialismus (UPS) nennen. Diese vorwiegend aus Panzer- und Infanterieeinheiten bestehenden Truppen konnten in den Norden gedrängt werden, wo sie sich in Marienkäferstadt festsetzten. Dort kam der Frontverlauf zum Stillstand.Die Partisanen verfolgen inzwischen eine Kleinkommandotaktik, in deren Folge es zu zahlreichen unvorhersehbaren Sprengungen und plötzlichen Scharfschützenattacken im ganzen Land kam.

Im Süden erklärten sich die wilden Bajovarenstämme für zur unabhängigen Konföderierten USSRAT. Die Bajovaren sind ein jodelndes Jägervolk in einer noch relativ unerschlossenen Gebirgsgegend. Eine Panzeroffensive der Regierung kam wegen des unwegbaren Geländes und der Guerillataktiken zum Erliegen. Nun versucht die Sowjetarmee die Bierbrauereien der Bajovaren mittels Fallschirmtruppen zu besetzen, da die Bajovaren diesen Stoff benötigen. Schwierigkeiten machen den Truppen dabei die permanenten Jodel- und Alphornangriffe.

In der Zivilbevölkerung gibt es ebenfalls Anhänger der Aufständischen. Auch in der Volkspolizei gibt es Sympathisanten, jedoch arbeiten diese verdeckt. Insgesamt beherrscht die Polizei die Lage. Eine Taktik zielt darauf, den Partisanen-Panzern Strafzettel im Halteverbot zu verteilen. Und dies scheint erfolg zu haben, bereits mehrere aufständische Panzerfahrer mussten ihren Führerschein abgeben und durften nicht weiterfahren.

So kämpft die Regierung in diesem sogenannten „Hirschiegrader Frühling an drei Fronten: Gegen die Militärsepparatisten im Norden, gegen die Ureinwohner im Süden und gegen Aufständische der Zivilbevölkerung. Letzteres Problem bekam die Polizei durch Massenverhaftungen schnell in den Griff. Insbesondere jedoch bei den Bajovarenvölkern richtet sich die Sowjetadministration auf einen langwierigen Kampf ein.