Durban. Eines ist sicher, es war ein packendes und torreiches Finale im diesjährigen VMF-Cup. Am Ende gewann die spiel- und kampfstärkere Mannschaft, der VK Nathax erreichte den größten Erfolg der Vereinsgeschichte.
Der Weg zum Erfolg war lang und steinig. Im Achtelfinale bezwang der VK Blau-Weiß Kersen aus Moncao, dem VMF-Cup-Sieger 2007 (3:6,6:3). Im Viertelfinale wartete der SCT Nanjing aus dem Gelben Reich und wurde ebenfalls knapp bezwungen (3:0, 3:5). Das Halbfinale wurde komplett in Dionysos ausgetragen, denn der VK traf auf den Ligakonkurrenten Phoenix Alexandria und besiegte ihn mit 4:5 und 3:0.
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Das Finale wurde in Durban (Astor) ausgetragen. Gegner sollte der FC Appeldorn aus Hansastan werden. Sowieso scheint der VMF-Cup fest in der Hand der Dioner und Hansastaner zu sein. Nachdem 2007/I Blau-Weiß 04 Kersen aus Hansastan und 2007/II die Dioner FSV Sudapulur den Wettbewerb gewannen, gab es nun einen direkten Vergleich zwischen Clubs beider Länder.
Es dauerte 19. Minuten bis das erste Tor fiel. Der VK ging durch Bob Down in Führung. In der 37. Minute erhöhte Madera für die Nathaxer auf 2:0. Kurz darauf, in der 43. Minute verkürzte Appeldorn durch Aublick auf 2:1. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte war es Tam, der die Dioner mit einem sicheren Zwischenstand in die Pause schickte. 3:1 stand es zur Halbzeit.
Thomsen war es, der die Hansastaner in der 52. Minute wieder ins Spiel brachte und das 3:2 erzielte. Nathax blieb jedoch souverän und spielte weiter sehenswerten Offensivfußball. Die Ruhe und Spielfreude machte sich bezahlt, Ramatikis erhöhte in der 57. Minute auf 4:2. Der Astorianer Bob Down blühte in seinem Heimatland nahezu auf und machte in der 65. Minute sein zweites Tor und das 5:2. Langsam wurde den meisten Zuschauern klar, dass das Spiel entscheiden ist. Auf dem Platz gab sich Appeldorn jedoch nicht geschlagen und verkürzte nach 74. Minuten auf 5:3.
Im Endspurt des Spieles riefen die Dioner ihre Reserven ab, Appeldorn ließ deutlich nach, so dass Nathax noch zweimal traf. Mit einem deutlichen 7:3-Sieg gewann das dionysche Team sicher und verdient den VMF-Cup. Besonders herausragende Leistungen zeigten die nathaxer Legionäre. Der Astorier Down erzielte 2 Treffer, der Leduveier Madera war ein Aktivposten im Angriff und erzielte ebenfalls einen Treffer. Der novarische Nationaltorwart Fluffon zeigte eine gute Leistung und hielt einen Foulelfmeter.
Aber auch ein dionysches Urgestein, James „Bone“ Barfer machte ein hervorragendes Spiel in der Abwehr und krönte seine lange Karriere mit dem VMF-Cup.
Spontane Straßenpartys und Autokorsos waren in ganz Milhet zu verzeichnen, aber besonders in Nathax. Im Stadion des Volkes trafen sich über 60.000 Nathax-Fans. Das 15.000 Zuschauer fassende Stadion der Wadenbeißer wurde geschlossen und die Menschenmassen in die Innenstadt umgeleitet. Insgesamt war der Verlauf friedlich.
Mit dem DSB-Pokalsieg, der Vizemeisterschaft und dem VMF-Cup innerhalb einer Jahres ist der VK Nathax einer der erfolgreichsten dionyschen Clubs.
Einziger Wermutstropfen ist derzeit die Tabellenposition in der DyL. Nathax liegt auf dem letzten Platz. Trainer Schwarzmeer, der das Team Anfang 2008 übernahm, gibt vor allem der Doppelbelastung die Schuld, und verspricht, dass der VK den Rest der Saison solide Leistungen zeige um am Ende mindestens im Mittelfeld zu stehen.
Für Schwarzmeer selbst war das Finale in Durban ein absoluter Höhepunkt seiner Trainerlaufbahn. Nachdem er viele Jahre beim KFC Nux tätig war, suchte er bei den Wadenbeißern eine neue Herausforderung und fand eine neue Heimat.

Spielbericht
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