Wartburg. Der freiländische Kanzler von Carter ist einem Misstrauensantrag zuvorgekommen und hat heute Mittag seinen Rücktritt erklärt. Dabei zeigte er sich über das Vorgehen des Parlaments äußerst verbittert und sprach von einer „sozialistischen Diktatur Freiland“. Er sei von jedem hintergangen worden, auch „von einem sozialistisch kranken Palament“, aber bis jetzt sei „jeder rote Stern vom Himmel gefallen“, so der Kanzler.
Der Misstrauensantrag war von den Abgeordneten Fái vom Linken Forum und Stoertebecker von der Freiheitspartei eingebracht worden, nachdem Kritik an dem ungewöhnlich passiven Regierungsstil des Kanzlers laut geworden war.

Parlamentspräsident Stoertebecker nannte die Ausfälle des zurückgetretenen Kanzlers unangemessen aber die Verbitterung an sich verständlich. „Man wählt eigentlich niemanden zum Kanzler, wenn man nicht bereit ist, ihn auch zu unterstützen. Bei Herrn von Carter viel seine Passivität jedoch so gravierend aus, dass sowohl Innen- als auch Außenpolitik in eine Krise gestürzt worden wäre, wenn man jetzt nicht gehandelt hätte“, so der Parlamentspräsident. Man wolle jetzt umgehend mit Neuwahlen beginnen. Als möglicher neuer Kanzler wird Bréanainn Bláth von der Sozial-Liberalen Partei gehandelt. Freiland TV.

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