(Timor, Banaba, Futuna) Erst vor wenigen Tagen hatte Großwesir Jaavid Gried, Großwesir des Sha’nat Futuna, fast Einhunderttausend Parshans mobilisieren lassen. Während er deren Mobilisierung nun wieder zurücknahm und als militärische Übung für den Ernstfall erklärte, blieb die zweite futunische Flotte aktiviert. Die erst kürzlich großteils mobilisierte Streitkraft, welche eigentlich für den Schutz des Westasurik zuständig ist, soll dem nördlichen Nachbarn Zedarien dabei helfen, den Aufstand des abtrünnigen Dschabilistans zu beenden.

Erste Schiffe der futunischen Flotte erreichen eine Felskette nahe der zedarischen Küste

Die Flotte traf am gestrigen Abend ein und soll alsbald die zedarische Blockade passieren, um Dschabilistan durch ihre bloße Präsenz zur Kapitulation zu zwingen. Sollte dies nicht passieren, so darf erwarten werden, dass das militärische Potential zum Einsatz gebracht wird.

Großwesir Gried begründete den Einsatz mit einem Hilfeersuchen Zedariens und kürzlich erfolgten Wahlen. Da aber das Hilfeersuchen mehrere Monate in der Vergangenheit liegt und die Legitimation des Wahlergebnisses bei den basisdemokratisch organisierten Heiligen Städten, welche den Kern der Hegemonie ausmachen, ernste Zweifel auslösen sollte, darf vermutet werden, dass der Angriff einem anderen Kalkül folgt.

Dschabilistan, dessen bisherige Unterstützung durch die Bildung Terekistans wegfiel, steht von wenigen unbedeutenden Lobbygruppen abgesehen faktisch isoliert und alleine da. Damit scheint es als Angriffsziel wenig risikoreich. Es darf bezweifelt werden, dass die Rebellen auch nur in irgendeiner Weise gegen die Hegemonie bestehen könnten oder gar zu einem Gegenschlag in der Lage wären.

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