Nach der Einberufung einer außerordentlichen Vollversammlung durch die Sowjetföderation Andro am 1. Dezember hat die Konferenz der Nationen erste Schritte unternommen, um ihre Handlungsfähigkeit wiederherzustellen. Die Sitzung begann ohne das amtierende Generalsekretariat, was die Sorge um die Funktionsfähigkeit der Institution bestätigte. Teilnehmende Staaten waren unter anderem Tchino, Severanien, Eulenthal, Gurkistan, Cranberra und Óc Eo.
Nach einleitenden Worten Andros übergab das Plenum die Leitung an das Fürstentum Eulenthal. Julius von Auburg schlug ein dreiköpfiges Sekretariat vor, das vorrangig Satzungen und organisatorische Regeln ausarbeiten soll. Ziel ist es, klare Aufgaben, Verfahren und Rechenschaftspflichten zu etablieren, bevor über Personalentscheidungen entschieden wird.
Severanien unterstützte den Vorschlag und betonte die Notwendigkeit eines Generalsekretärs mit repräsentativen Aufgaben. Óc Eo brachte zusätzlich eine rotierende Leitung ins Spiel, die Abwesenheiten automatisch kompensiert. Andro hob hervor, dass zunächst der Mitgliedsstatus aller Teilnehmer geklärt werden müsse, da ohne verlässliches Register organisatorische und repräsentative Maßnahmen nur begrenzt umsetzbar seien.
Die Konferenz steht damit vor einem strukturellen Neuanfang: Ein klar definiertes Übergangssekretariat soll die Grundlage für zukünftige Entscheidungen schaffen. Langfristige Fragen wie die endgültige Zahl der Sekretariatsmitglieder oder Rotationsmodelle sollen nach Fertigstellung der Satzungen geregelt werden. Beobachter werten die Initiative Andros und die Einigung auf ein handlungsfähiges Sekretariat als wichtigen Schritt zur Überwindung der bisherigen Funktionsunfähigkeit.

