{"id":75,"date":"2006-12-28T23:02:23","date_gmt":"2006-12-28T22:02:23","guid":{"rendered":"http:\/\/www.mn-nachrichten.de\/?p=75"},"modified":"2008-11-22T20:33:40","modified_gmt":"2008-11-22T19:33:40","slug":"stauffen-rede-seiner-majestat-zur-lage-der-nation","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mn-nachrichten.de\/?p=75","title":{"rendered":"[Stauffen] Rede Seiner Majest\u00e4t an die Nation"},"content":{"rendered":"<p><strong>Hohenstauffenberg\/Stauffen<\/strong><br \/>\nAm heutigen Nachmittag hielten Seine Majest\u00e4t, Wilhelm der Siebente, K\u00f6nig von Stauffen, F\u00fcrst von Kypern etc. etc., vor dem Vereinigten Landtage seine Vierte Rede zur Lage der Nation, ein Brauch, der seit den Tagen Seiner Majest\u00e4t Wilhelms VI. l\u00e4ngst zu stauffischem Usus geworden ist.<\/p>\n<p>Diesesmal fixierten Seine Majest\u00e4t sich in seiner Rede auf die Lage des stauffischen Interventionscorps im K\u00f6nigreiche Tauroggen. <!--more-->Wortw\u00f6rtlich sagte er:<\/p>\n<blockquote>\n<p><strong>Mein Volk! <\/strong><\/p>\n<p>Hochverehrte Edle des K\u00f6nigreiches,<br \/>\nExcellenzen,<br \/>\nEminenzen,<\/p>\n<p>22 Tage sind nun vergangen, seitdem das tapfere Stauffische Corps unter Leitung des hochverdienten Erbprinzen Albert von Stauffen-Durlach an Tauroggens Str\u00e4nden landeten, die heilige Pflicht zu erf\u00fcllen, die tauroggische Monarchie vor dem Zusammenbruche zu bewahren.<\/p>\n<p>Viel Blut ist seitdem in den sandigen Untergrund dieses K\u00f6nigreiches geflossen, auch Stauffisches war darunter. Die Klagen der Lebenden k\u00f6nnen die Toten nicht zur\u00fcckholen, doch lasset uns bewu\u00dft sein, da\u00df jene gestorben sind, ihre Pflicht erf\u00fcllend f\u00fcr Krone und Vaterland und nun an einem weit besseren Orte weilen.<br \/>\nLasset uns auch nicht jene stauffischen Familien vergessen, deren Weihnachtsfest in diesem Jahre ohne den geliebten Mann, den Bruder, den Sohn, den Schwager et cetera, stattfindet- bei jenen Familien ruhet am heutigen Tage mein Herz.<\/p>\n<p>Meinen tapferen Soldaten im fernen Tauroggen rufe ich zu: Ich danke Euch, tapf&#8217;re Infanteristen! Ich danke Dir, glorreiche Marine! Denn allein Euer Verdienst ist es, da\u00df Eure Familien und Mitmenschen, alle Stauffen, in Frieden und Wohlstand zu leben verm\u00f6gen. Und immer, wenn ihr an Eure Lieben zuhause denkt, an Eure Heimat, an sch\u00f6ne vergangene Tage im Herbste bei der Apfelernte, wisset, da\u00df eine ganze Nation hinter Euch steht.<\/p>\n<p>Das Volk Tauroggens indessen ist nicht wie das unsere beschaffen; leider nicht, denn w\u00e4re dem so, w\u00fcrden zur Stunde nicht Kirchen und Kl\u00f6ster, Schl\u00f6sser und Scheunen in jenem Lande brennen in den Feuern der Revolution.<br \/>\nF\u00fcrwahr, das Volk mag von dem ostdarusischen Gifte infiltriert sein und nun den Socialismus indulgieren, doch gibt es noch einige ehrbare und wackere Adelige, die bis zum letzte Hauch von Mann und Ro\u00df Ehre und Wohl Tauroggens und des Hauses Brandenberg zu verteidigen suchten. Jenen gelang es mit der Unterst\u00fctzung des hochverehrten Erbprinzen, unseres Kampfcommandanten, in das K\u00f6nigreich Polanien in den \u00e4u\u00dfersten Norden, sich der Gewalt der schrecklichen, gottesl\u00e4sterlichen Revolution zu begeben. Von dort aus wird der Widerstand gef\u00fchrt werden. Nicht war es m\u00f6glich- trotz noch so gro\u00dfer unternommener Anstrengungen- das ganze K\u00f6nigreich zu halten. Zu wenige waren der Unseren, zu hinterh\u00e4ltig der Feind und zu zahlreich- denn wisse, mein Volk, da\u00df das tauroggische B\u00fcrgerthum, nicht wie das Unsrige, ein gottgef\u00e4lliges und vaterl\u00e4ndisches Leben f\u00fchrt, sondern nun der Revolution zuspielt, ihr die H\u00e4fen \u00f6ffnet und so dem eigenen K\u00f6niglichen Heere, seinen S\u00f6hnen und Br\u00fcdern, den Dolch in den R\u00fccken gesto\u00dfen hat.<\/p>\n<p>Der Erbprinz und sein Corps sind wohlauf. Eine starke Festung ist errichtet worden in der Grenzmark von Polanien, Gro\u00dfwilhelmsburg, zu Ehren unseres seligen Gro\u00dfvaters. Die Truppe ist verst\u00e4rkt durch zahllose tauroggische und polanische Freiwillige, die bereit sind bis zum Schlu\u00df f\u00fcr K\u00f6nig und Vaterland einzustehen und der teuflischen Revolution sich zu widersetzen- Gottes Segen diesen M\u00e4nnern! Gottes Segen dem Stauffischen Corps! <\/p>\n<p>Und Fluch \u00fcber die Revoution- angestiftet und entz\u00fcndet n\u00e4mlich wurde sie aus der sogenannten &#8222;VCL&#8220;, jenem verbrecherischen Verbunde gottesl\u00e4sterlicher und ganz kleiner Cliquen von Herrschaften auf dem ganzen Erdkreis, welche ihr Volk unterdr\u00fccken und jedem gesitteten Menschen, der Anstand und Ehr&#8216; noch kennt in seiner Brust, Feind sind. Sollte die sogenannte &#8222;Socialistische Republik Tauroggen&#8220; bedenken sich jenem Bunde als Mitglied anzuschlie\u00dfen, mu\u00df jenes gesamte Gebilde mit einem sofortigen stauffischen Gegenschlag rechnen- dieses ist unsere heilige Schuld vor Gott und dem Hause Brandenberg, dem wir durch Contract und Eid verbunden sind.<\/p>\n<p>Es lebe Stauffen!<br \/>\nEs lebe sein K\u00f6nigthum!<br \/>\nEs lebe sein ungeschlagenes Heer!<\/p>\n<p><em>Hohenstauffenberg, den 27. December 2006<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Etwaige Reactionen aus der Socialistischen Republik oder der VCL werden zur Stunde noch erwartet. Fest steht in jedem Falle, da\u00df das Schlachtfeld &#8222;Nordcontinent Terek&#8217;Nor&#8220; auch weiterhin von der Last des Krieges nicht verschont bleiben wird, gleich was geschehen mag- Es ist wieder Bewegung auf dem diplomatischen Parquet. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hohenstauffenberg\/Stauffen Am heutigen Nachmittag hielten Seine Majest\u00e4t, Wilhelm der Siebente, K\u00f6nig von Stauffen, F\u00fcrst von Kypern etc. etc., vor dem Vereinigten Landtage seine Vierte Rede zur Lage der Nation, ein Brauch, der seit den Tagen Seiner Majest\u00e4t Wilhelms VI. l\u00e4ngst zu stauffischem Usus geworden ist. 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