{"id":3464,"date":"2010-05-17T13:00:35","date_gmt":"2010-05-17T11:00:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.mn-nachrichten.de\/?p=3464"},"modified":"2010-05-14T23:34:23","modified_gmt":"2010-05-14T21:34:23","slug":"fuchsen-chemtec-in-der-krise","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mn-nachrichten.de\/?p=3464","title":{"rendered":"[Fuchsen] Chemtec in der Krise ?"},"content":{"rendered":"<p>Fuchsen &#8211; Laboruntersuchungen, Qualit\u00e4tssicherung, Trinkwasser, Abwasser, Sonderm\u00fcllentsorgung, D\u00fcngemittel, Chemikalien &#8230; &#8211; all dies geh\u00f6rt zum Aufgabengebiet des fuchsischen Chemieunternehmens Chemtec.<\/p>\n<p><strong>Mangel an Arbeitskr\u00e4ften macht zu schaffen<\/strong><\/p>\n<p>Doch Chemtec bereitet derzeit ein Mangel an Arbeitskr\u00e4ften und vor allem Facharbeitern\u00a0 Schwierigkeiten. Die derzeitige Belegschaft wird vor allem in der Trinkwassersorgung und Abwasserreinigung, sowie im Bergbau und der D\u00fcngerverarbeitung gebraucht.\u00a0 Chemtec braucht dringend mehr Arbeiter und qualifiziertes Fachpersonal, um alle Unternehmensbereiche abzudecken. Die Arbeiter sind fast schon \u00fcberlastet mit den Anforderungen der Firma. Im Gegensatz zu \u00e4hnlich ausgebauten Unternehmen in Fuchsen besch\u00e4ftigt Chemtec nur eine sehr kleine Anzahl an Arbeitskr\u00e4ften. Die Produktion von Chemikalien und D\u00fcngemitteln l\u00e4uft zwar &#8211; wie so vieles in der chemischen Industrie &#8211; weitgehend automatisch, in der \u00dcberwachung und im Bergbau fehlt es aber vor allem an Fachkr\u00e4ften.\u00a0 Au\u00dferdem ben\u00f6tige man noch Arbeiter in der Logistik und Gefahrgutbergung.<\/p>\n<p>Die Sicherheit in den Produktionsanlagen und Bergwerken von Chemtec soll weiterhin durch freiwillige Dienste der Arbeiterschaft gew\u00e4hrleistet werden. Man wolle sich au\u00dferdem mit den Hilfskr\u00e4ften der Roten Nudel und dem fuchsischen Staat auseinandersetzen.<\/p>\n<p><strong>Rasantes Wachstum als Grund ?<\/strong><\/p>\n<p>Grund f\u00fcr dieses Disaster ist vor allem die rasante Expansion und Ausweitung des Unternehmens. Zun\u00e4chst war Chemtec ein reiner wissenschaftlicher Dienstleister, der in Form eines Kleinbetriebes sich auf Laboruntersuchungen beschr\u00e4nkte. Ebenso geh\u00f6rte der Umweltservice zum Programm. Schnell wurde der Gesch\u00e4ftsleitung aber\u00a0 der m\u00f6gliche Absatzmarkt von D\u00fcngemitteln und der Vertrieb von Chemikalien klar &#8211; Chemtec nahm die Produktion in Klapsm\u00fchltal auf.<\/p>\n<p>Das gr\u00f6\u00dfte Problem ist hierbei die aufw\u00e4ndige Gewinnung und der Abbau von Kalisalzen in Klapsm\u00fchltal. Der Betrieb der Bergwerke erfordert Arbeitskr\u00e4fte, die Chemtec aber nicht zur Verf\u00fcgung stehen.<\/p>\n<p><strong>M\u00f6gliche Probleml\u00f6sungen &#8211; Kredit von ca. 6000 FM<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>Die Unternehmensleitung sieht nur einige Auswege aus diesem Dilemma: Entweder sucht man sich Hilfe bei externen Unternehmensberatern oder man \u00fcbergibt einige Aufgaben an Tochterfirmen oder Fremdfirmen. In jedem Fall m\u00fcsste auf jeden Fall eines her: Geld. Dieses Geld, das Chemtec vor allem in Facharbeiter und die Stabilisierung des zuk\u00fcnftigen Konzerns investieren will, soll in Form eines Kredites geschaffen werden.\u00a0 Denkbar w\u00e4re auch eine Ausgliederung und der Verkauf oder die kostenfreie Abgabe\u00a0 von Unternehmensteilen an die \u00d6ffentlichkeit, externe Firmen oder Investoren.<\/p>\n<p>Vor allem der Absatz von D\u00fcngemitteln und Chemikalien l\u00e4uft schlechter  als erwartet, sowohl an Privatkunden, als auch an Landwirte.<\/p>\n<p><strong>Einnahmen und Zukunftsperspektiven<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>Chemtec st\u00fctzt seine derzeitigen Einnahmen, die sich auf etwa 56 FM\/Monat berufen vor allem auf die Aufbereitung von Abwasser und die Trinkwasserbereitstellung in Westfuchsen, gefolgt von den Analytikdienstleistungen des Unternehmens.\u00a0 Chemtec stellt in nahezu ganz West-Mittelland das Trinkwasser f\u00fcr das \u00f6ffentliche Netz des fuchsichen Energie- und Wasserversorgers EWV-Fuchsen bereit. Ob eine Abgabe der Wassersparte an \u00f6ffentliche Stellen oder andere Firmen geplant sei, gab das Unternehmen nicht bekannt. Man wolle sich weiterhin auf\u00a0 Privatangebote st\u00fctzen, gleichzeitig aber auch Angebote f\u00fcr Unternehmen anbieten.<\/p>\n<p><strong>Kernproblem erkennen<\/strong><\/p>\n<p>Vielleicht liegt das Kernproblem von Chemtec abe auch eganz einfach darin, dass die Leiter des Unternehmens zuviel in kurzer Zeit erreichen wollen. Der Aufbau eines Unternehmens ist langwierig &#8211; Kapital wird erst langfristig erwirtschaftet. Das Startkapital von 500 FM, das Chemtec zur Verf\u00fcgung stand, scheint f\u00fcr die Vorhaben nicht ausreichend gewesen zu sein, die ersten Einnahmen geringer als erwartet. Vor allem, da Chemtec vor allem Fachpersonal besch\u00e4ftigen will und muss, braucht das Unternehmen nat\u00fcrlich viel Geld.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fuchsen &#8211; Laboruntersuchungen, Qualit\u00e4tssicherung, Trinkwasser, Abwasser, Sonderm\u00fcllentsorgung, D\u00fcngemittel, Chemikalien &#8230; &#8211; all dies geh\u00f6rt zum Aufgabengebiet des fuchsischen Chemieunternehmens Chemtec. Mangel an Arbeitskr\u00e4ften macht zu schaffen Doch Chemtec bereitet derzeit ein Mangel an Arbeitskr\u00e4ften und vor allem Facharbeitern\u00a0 Schwierigkeiten. 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