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Abbruch der Friedensverhandlungen

Erstellt von Le Monde am Freitag 1. März 2013

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Der barnstorvische Ministerpräsident Élie Ghyslain hat den Abbruch der aufgenommenen Friedensgespräche mit der Demokratischen Union verkündet. Ghyslain forderte erneut einen Stopp der Verhandlungen der Unionsregierung mit der Regierung Turaniens.

Der barnstorvische Ministerpräsident dämpfte bereits vor Wochen die Erwartungen an die Gespräche. Ein Scheitern der Verhandlungen sei wahrscheinlicher als ein Erfolg, sagte Ghyslain vor Journalisten. Einer der umstrittensten Punkte bei den Gesprächen ist die irredentistische Politik Barnstorvias, die die Eingliederung Turaniens fordert. Die Demokratische Union empfing zeitgleich zu den Friedensverhandlungen einen turanischen Regierungsvertreter in Manuri und Unionskanzlerin Bont beantragte eine Verabschiedung eines Grundlagenvertrages mit Turanien, der die völkerrechtliche Anerkennung manifestieren soll. Eine darauf von der barnstorvischen Regierung verhängte vorläufige Unterbrechnung der Verhandlungen lief vorgestern aus. Ghyslain bekräftigte am Mittwoch, er werde die Verhandlungen abbrechen, falls die Unionsregierung ihren Antrag nicht zurückziehe.

Ghyslain hatte seit Anfang des Jahres mit Unionskanzlerin Helen Bont die ersten direkten Verhandlungen zwischen Barnstorvia und der Demokratischen Union seit fast sechs Jahren geführt. Gestern dann setzte Ghyslain die Kanzlerin darüber in Kenntnis, dass die Friedensverhandlungen solange ausgesetzt würden, bis das Unionsparlament der Demokratischen Union über den Grundlagenvertrag zwischen der Turanischen Republik und der Demokratischen Union entschieden hat.

Bont, deren Kanzlerschaft sich offenbar dem Ende zuneigt, verkündete ihr Bedauern. “Vielleicht brauchen beide Seiten auch einfach nur mehr Zeit um zu erkennen, dass eine bilaterale Einigung nicht erreicht werden kann, wenn man versucht, auf seinen Maximalforderungen zu bestehen und diese einseitig durchzusetzen.” Sie bedankte sich für den herzlichen Empfang und die sachlichen Gespräche.

“Wir sind uns weiterhin einig, dass schnellstmöglich ein vollständiger gerechter Frieden erreicht werden muss”, so Ministerpräsident Ghyslain. Barnstorvia sei jedoch unter keinen Umständen bereit, auf Selbstbestimmung und seine Pflicht zum Schutz der barnstorvischen Bevölkerung und Grenzen zu verzichten.

Ein Kommentar zu “Abbruch der Friedensverhandlungen”

  1. AndTickIt sagt:

    Diese Sicht der Welt gefällt Barnstorvia sicher. Hier ist Turanien und Merolie schon einverleibt. Besser ändern. 😉

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