Erstellt von Schwyzerische Nachrichtenagentur am 5. Juni 2012
Martinsthal (Staatsfernsehen) - Die Wahl für das Amt des Staatsratsvorsitzenden fand vom 23. bis zum 26.Mai statt und es stand auch schon sofort fest: Erich Bonecker ist wiedergewählt! Er war der einzige Kandidat. Bei der Wahl in der Volkskammer bekam er 115 Ja-Stimmen. Es gab fünf Enthaltungen und natürlich keine Nein-Stimme. Die Wahlbeteiligung war mit 120 Stimmen aber dennoch ein wenig gering. Nach der Wahl hielt Bonecker eine Rede auf dem Platz der Republik in Martinsthal: »Die SDR wird in 100 Jahren noch bestehen, während kapitalistische, imperialistische und somit ausbeuterische Staaten nach und nach untergehen werden… Mit der SEP, mit der SDR ist man immer auf der richtigen Seite, Genossen! Vorwärts immer, rückwärts nimmer!«
Die Funktionäre der schwyzerischen Politik haben sich bei der 3.Zentralkomitee-Sitzung der Sozialistischen Einheitspartei in Martinsthal getroffen. Die Teilnehmer sind der Staatsratsvorsitzende Erich Bonecker, sein Stellvertreter Walter Albrecht, der frisch-ernannte Minister Gustav Goldberg, der Uni-Leiter Noah Bohnbach und die Brinnshaller Politikerin Klaudia Mannwald. Es wurde bekannt, dass erste Ergebnisse erzielt wurden. Man werde sie aber erst nach Ende der Sitzungen bekanntgeben. Es ist ausschließlich bekannt, dass man sich über die Außenpolitik der SDR unterhalten wird.
Der Volkskammerpräsident Gustav Goldberg wurde gestern vom Staatsratsvorsitzenden Erich Bonecker entlassen. Die Entlassung hat einen einfachen Grund: Goldberg wird nun Staatsminister für Wirtschaft und Finanzen! Gregor Grote wurde laut Bonecker entlassen, da er eine Auszeit nehmen würde. Laut unserer SDR-Verfassung muss Erich Bonecker nun einen neuen Volkskammerpräsidenten vorschlagen, die Volkskammer muss dann über den Vorschlag abstimmen. Noch ist vollkommen unbekannt, wer der neue Volkskammerpräsident wird. Man geht davon aus, dass das Zentralkomitee der SEP darüber entscheiden wird. Vollkommen unbekannt ist auch die politische Zukunft von Gregor Grote. Wir werden aber natürlich darüber berichten.
Abgelegt unter SDR | Keine Kommentare »
Erstellt von Schwyzerische Nachrichtenagentur am 5. Juni 2012
Martinsthal (Staatsfernsehen) – Der Außenminister der SDR, Walter Albrecht, empfängt in diesen Tagen zwei wichtige Gäste: den Außenminister der Sowjetrepublik Qarastan, Azamat Sagdiyev, und den Konsul des Medianischen Imperiums, De Rossi. Diese gute diplomatische Sprache zwischen den Nationen sorgt dafür, dass die SDR mal wieder Freunde dazu gewinnen konnte! Albrecht und Sagdiyev unterschrieben am letzten Mittwoch einen Freundschaftsvertrag mit eingebautem Handelsabkommen. Die qarastanische Botschaft in Martinsthal und die schwyzerische Botschaft in Schahkent sollen in Kürze eröffnet werden. Die SDR pflegt nun auch einen Kontakt zum nichtsozialistischen Ausland: Am Sonntag trat ein Exekutivabkommen zwischen unserer Republik und dem Medianischen Imperium in Kraft: Man strebt »eine engere Zusammenarbeit in wirtschaftlichen und kulturellen Fragen«, »eine ausgiebige Zusammenarbeit zwischen der Sozialistischen Universität Schwyz und den Hochschulen des Medianischen Imperiums« und »ein friedliches Zusammenleben der Völker in Adrastea« an.
Abgelegt unter SDR | Keine Kommentare »
Erstellt von Schwyzerische Nachrichtenagentur am 5. Juni 2012
Martinsthal (SNA) – Der Prozess mit dem Aktenzeichen KZH 001001 ist nun endlich vorbei! Nach einem Prozess, der einen knappen Monat dauerte, steht die Strafe für den ehemaligen Ministerpräsidenten der Schwyzerischen Demokratischen Republik Herbert Zickelhuber fest: Zwölf mal lebenslängliche Haft! Doch wer ist Herbert Zickelhuber? Bei den Wahlen am 2.Mai 2009 erzielte die Schwyzerische Nationalpartei (SNP) ein Ergebnis von 78,56 Prozent und gelang an die Macht. Der Name der SDR wurde umgeändert in die Republik der Demokratischen Schwyz, die freie Marktwirtschaft sollte eingeführt werden: Die Arbeitslosigkeit stieg, Betriebe wurden aufgegeben. Nach einem Aufstand stellte sich heraus, wie korrupt Zickelhuber in Wirklichkeit war. Außerdem konnte bewiesen werden, dass er politische Gegner erpresste.
Für folgende Straftaten wurde Zickelhuber Schuldig gesprochen: Hochverrat, Landesverrat, Friedensverrat, mehrfacher Mord, mehrfacher versuchter Mord, mehrfache Beauftragung eines Mordes, mehrfache schwere Körperverletzungen und Führen einer Verfassungswidrigen Organisation. Der Oberste Richter Gustav Goldberg sprach Zickelhuber am vergangenen Donnerstag eine 12-fache lebenslange Freiheitsstrafe zu. »Die Rückzahlung des Geldes und der Besitztümer die während der Ausübung Straftat in den Besitz den Angeklagten gelangten. Diese Summe wird auf 12.000.000 Mark festgesetzt.« So heißt es im offiziellen Urteil. Herbert Zickelhuber, der sich stets für liberale Politik eingesetzt hat, streitete die Vorwürfe bis zum letzten Zeitpunkt ab: »Nein, aber es gibt auch gar keine Beweise, die für die Behauptungen sprechen.« Die Mitglieder des Politbüros der SEP sind mit dem Urteil zufrieden: »Jeder, der Straftaten begeht, muss mit einer Verfolgung rechnen. So ist das in einem Rechtsstaat.«, so Funktionärin Klaudia Mannwald.
Abgelegt unter SDR | Keine Kommentare »